Samstag 18.01.2020, 7:15 Uhr auf dem Parkplatz der Messe Augsburg. Diesen Morgen fast ausgeschlafen, weil wir mal was Neues ausprobieren wollten. Heißt: Freitagabend im Hotel eingecheckt und dafür in der Früh 1 Stunde länger geschlafen! War gar nicht so schlecht, wenn man in die zerknautschten Gesichter der Mitschützen geschaut hat. Im Vorfeld gab es schon einiges Gemunkel über die Verbesserungen gegenüber dem letzten Jahr. Ich werd' mich als Schütze mal überraschen lassen, ob wieder alles grün in grün ist.

Am Eingang alles reibungslos, wenn man Startkarte und Ausweis an der Hand hatte. Rein in die Messehalle! Einmal quer durch die Ausstellung der AugsBow und – tadaaa – 46 Scheiben auf und vor grünem Teppich, aber bestens ausgeleuchtet. Seinen Platz an der richtigen Scheibe suchen und dann anstellen an der Startnummernausgabe. Wie gut, dass ich meinen persönlichen Assistenten, Coach, Kofferträger und Ehemann (in dieser Reihenfolge) dabei hatte, der sich für mich in die doch schon recht lange Schlange gestellt hat, während ich derweil in Ruhe meinen Bogen aufbauen konnte.

2020 BM Halle

Natürlich wieder viele bekannte Gesichter, darunter so manche, die man nur auf Meisterschaften trifft. Und Kathi Bauer (mehrmalige deutsche Meisterin) gleich auf der Nachbarscheibe. Toll, dass solche „Stars“ ganz normale Leute sind! An Kathis Seite natürlich Chefcoach und Kadertrainer Andi Blaschke, der mir bestimmt, durch guten Kontakt zu unserem Verein, den einen oder anderen Tipp geben kann (hoffe ich zumindest).

Beginn der Trainingspfeile 8:30 Uhr, also konzentrieren auf das, was man im Training als Baustellen ausgemacht hat. Und natürlich Ottis Worte mantra-artig vor mich hin rezitierend: „Bleib drauf, dro bleim, Druck nach vorn“ und immer wieder auf "Repeat". Damit gingen die ersten Pfeile ganz locker von der Sehne. Zwischenzeitlich waren Wolfi und Anita zur Unterstützung und Ablenkung bei nervösem Herzklopfen eingetroffen – Danke, dass ihr da ward.

Wettkampbeginn: 9 Uhr, auf geht’s! Hier schon die ersten Tipps von Andi: "Mehr Körperspannung!" Aussage vom Kadertrainer: „Ein Wettkampf war erst saugeil, wenn man hinterher Muskelkater in Bauch, Beine, Po hat“. Danke Andi, ich hatte einen sehr geilen Wettkampf. Zwischendrin ein paar Ausreisser in die 8, dafür gabs von ihm einen Strich auf die Bogenhand, um die Pfeillinie aufzuzeigen, sehr einfach aber effektiv.

Endlich Pause! Erster Durchgang - ganz zufrieden. Läuft trotz Aufregung ganz gut. Auch die zwei Trainer verstehen sich auch blendend, zwischendurch war mal ein „Weiber...“ mit Augen verdrehen in Richtung Kathi und mir zu vernehmen. Aber ok, wir konnten ihnen Dank unserer großen Herzen verzeihen.

Start 2. Durchgang: Hää, was ist denn jetzt los? Drei mal hintereinander einen 8er...Sch...Und schon ist der Kopf nicht mehr da wo er eigentlich hingehört. Andis Heilmittel: Mir dermaßen in mein Ohr zu zwicken, dass es dunkelrot war, konnte mich sofort kurieren! Also liebe Schüler - wir kennen jetzt Methoden zur Blitzheilung, Vorsicht!

Die letzten paar Passen gingen ratzfatz vorbei und Dirk und ich konnten viel Erfahrung in Sachen Trainer und Schütze mitnehmen, Danke Andi!

Die bayrische Meisterschaft war für mich ein toller Tag den ich sehr genossen hab und, hey, zwar ist noch Luft nach oben aber ich bin in meiner Klasse vierzehnt-beste von ganz Bayern geworden.

Sonntag, 19.01.2020: Der größere Teil der immerhin 7 (!) Tassilos, die am heutigen, 2. Meisterschaftstag starten dürfen, ist mitten in der Nacht aufgestanden, um rechtzeitig in Augsburg zu sein. Dafür war die Anfahrt über eine nahezu menschenleere Autobahn völlig stressfrei. Trotz früher Stunde sind aber schon viele in der Schlange am Eingang. Wie gewohnt ist der Andrang dann am größten, wenn die Schüler- und Jugendklassen an den Start gehen, denn hier wollen natürlich oftmals neben den Coaches auch Eltern, Geschwister, Großeltern, Tanten und Onkels mit von der Partie sein.

Vormittags sind erst mal unseres Schüler A/weiblich-Mannschaft Lena, Marci und Sarah, sowie Isa in der Jugend- und Patrick und der Juniorenklasse dran. Unterstützt wurden die Youngsters von Wolfi und Otti an der Coaching-Linie.

Während es bei den "Kleinen" im ersten Durchgang ganz gut lief, hatten die Älteren scheinbar erhebliche Schwierigkeiten, sich an so manche Basics zu erinnern, was sich natürlich am Ende auch am Ergebnis zeigte.

Dafür gab es im 2. Durchgang ein umgekehrtes Bild: bei den jungen Veteranten kam nach der Pause die Erinnerung wieder, was zur Folge hatte, dass man sich wieder in einem gewohnten, höheren Level bewegte. Keine Ahnung, was es dafür vorher zu Essen gab. Nun taten sich aber leider die Mädels in der Mannschaft etwas schwerer. Leni, die am Ende des 1. Durchgangs immerhin den 2. Rang belegte (nur 1 Ring hinter der Erstplatzierten!), kämpfte mit einem Leistungsloch, welches sie erst in den letzten Passen überwinden konnte. So sprang am Ende immerhin noch der 5. Platz heraus!

Die Schüler A - Mannschaft wurde von den Gegnern leider auf den undankbaren 4. Platz verwiesen. Marci lag mit Ihrem Ergebnis etwas unterhalb Ihrer Möglichkeiten (eine "Bayerische" ist halt doch eine Herausforderung), schoß aber sehr konstant und konzentriert. Sarah, die "frischeste" im Team konnte sich trotz leichter Nervosität und BM-Debut gegenüber vorherigen Ergebnissen sogar leicht steigern.

Alles in allem gab es am Ende keine TOP-Leistungen, aber doch ganz ordentliche Ergebnisse.

Gegen Ende des 2. Durchgangs wurde es aber schon wieder etwas turbulenter, denn mittlerweile waren die Nachmittags-Starter eingetroffen, die allerdings noch draußen warten mussten, bis die Schüler-/Jugendklassen fertig waren. Bei den Recurve Masters waren es in diesem Jahr Robert und Otti, die die Fahnen für die Tassilos hoch hielten.

So richtig zufrieden war während der beiden Durchgänge zwar keiner von den beiden, obwohl es bei Otti im 1. teil gar nicht so schlecht aussah. Aber - so schnell kann es gehen - ein kleiner Ausrutscher, ein "früher" Klicker - schon wird aus dem guten Gefühl ein schlechtes, wenn nämlich plötzlich ein "M" diabolisch von der Scheibe grinst. Das muss man natürlich erst mal verdauen.

Aber - dank Personal-Coach Wolfi, genauester Analyse, deutlicher Worte und nätürlich einem sehr willigen Schützen, konnte mit den letzten Passen des Turniers die ringmäßige Katastrophe gerade noch abgewendet werden. Vielen Dank dafür an den Coach!

Robert hatte zwar sein gesetztes Tagesziel nicht erreichen können, aber immerhin reichte es am Ende noch für die lang ersehnte Scheibennadel (die aber beinahe wieder unerreichbar geworden wäre, weil die falschen Schiesszettel abgeholt wurden...).

Fazit: Zahlenmäßig starkes Starterfeld bei den Tassilos, gute bis passable persönliche Ergebnis und bei allen viel, viel Spaß! Und darum geht es am Ende doch immer. Danke an die Ausrichter für die deutichen Verbesserungen gegenüber dem Vorjahr.

(VK (Tag1), SO (Tag2) - 19.01.2010 - Ergebnisse)

 

Selten passiert es, das BEIDE Liga-Mannschaften der Tassilos zeitgleich im Einsatz sind. Diese Wochenende war es aber soweit.

Bedingt durch einen Krankheitsfall (Wolfi fiel leider aus) machten sich "nur" vier Tassiloschützen auf den Weg zur Bezirksliga-Rückrunde in Germering. Isabella, Patrick, Sabine und Knötzi hatten das Ziel, den dritten Podestplatz zu halten oder eventuell auch noch etwas weiter nach vorne zu kommen.

Es ging auch gut los gegen einen starken PSV, drei Passen lang lag das Team in Führung - bis ein unglücklicher letzer Pfeil von Bine in die vier und das Match dadurch verloren ging. Im zweiten Match gegen die Gastgeber gab es durch ein Unentschieden den ersten Punkt.2020 BezlMn Tag2

Auf der Liste war das Team inzwischen auf den sechsten Platz abgerutscht - Zeit für einen Wechsel! Knötzi kam für Bine ins Team und sorgte mit unseren beiden Jugendlichen im dritten Match für den ersten Sieg der Tassilos. Auch das vierte Match wurde gewonnen.

Nach der verdienten Pause drehten die drei dann richtig auf, gewannen Match fünf und sechs mit 218 bzw. 216 Ringen und lieferten mit diesen 218 mal eben die Bestleistung von Hin- und Rückrunde in der gesamten Bezirksliga ab! Die Augen der Konkurrenz wurden groß und größer, die zur Jubeltruppe umgeschulte Bine konnte vor lauter Stolz auf ihr Team kaum noch an sich halten!

Im letzten Match gegen den USC war der Vorsprung nach drei Passen mit 21 Ringen dann so groß, dass selbst ein überraschendes M von Superscorer Patrick (das er selbstverständlich mit einer glatten 10 beantwortete) den Sieg nicht mehr gefährden konnte. Schon während des Matches versuchten dann auch subversive Kräfte des USC, die zukünftigen Studenten Isa und Patrick abzuwerben - liebe USCler, vergesst es!

Nach diesem spannenden Tag konnte das Team sich über den zweiten Platz in der Gesamtwertung freuen - wenn auch ein kleiner Wermutstropfen über den knappen Rückstand (1 Punkt) auf den Gesamtsieger blieb. Unsere Gratulation geht an den Aufsteiger PSV!

Statistik: Das beste Match-Ergebnis (77 Ringe) konnte Patrick für sich verbuchen, den besten Tagesschnitt mit 70 Ringen hatte Knözi. Isabella und Patrick schossen alle Matches, Bine und Knözi wechelten sich ab.

Ähnlich erfolgreich ging es auch in der 1. Mannschaft zu, die den 3. Oberliga-Tag meistern musste. An gewohnter Location, in den bewährten heiligen Hallen der Langenpreisinger (lediglich zum ersten Mal in dieser Saison am Nachmittag) ging die Equipe an den Start - mit einer komfortablen Mannschaftsstärke von 5 Schützen (Vroni, Peter D., Kai, Robert und Otti).

Trotz 3 Niederlagen - immerhin eine mehr als am 2. Ligatag - konnte am Ende die 1. Tabellenposition und der 4-Punkte-Vorsprung vor dem Verfolger BSC Lindach gehalten werden. Diese Tatsache tröstete dann doch über den einen oder andern negativen Aspekt diese Tages hinweg.

Richtig spannend wurde es aber dennoch zu Beginn des letztes Matches des Tages: nach der ersten Passe gegen das Lindacher Team stand nämlich ein Unentschieden (53:53) auf den Scoreboards. Doch bereits nach der 2. Passe konnten die Tassilos einen kleinen Vorsprung herausschiessen und diesen bis zum Ende der Begegnung auf 6 Ringe ausbauen, so dass diese Paarung als 4 Sieg des Tages verbucht werden konnte.

Statistik: das bestes Matchergebnis und der beste Tagesschnitt gingen dieses Mal an Otti (76 bzw. 72,1 Ringe), der gemeinsam mit Vroni alle Matches bestritt. Peter, Robert und Kai wechselten sich bei der Besetzung der 3. Teamposition ab.

Damit darf sich Tassilo 2 bereits heute Ihre Liga-Saison erfolgreich beenden - Gratulation an die Mannschaft! - während Tassilo 1 noch einen letzten, entscheidenden Tag vor sich hat, an dem es noch mal richtig spannend werden kann.

(BG / SO - 11.01.2019 - Ergebnisse)

 

Wer am Samstag - so gegen 18 Uhr - unsere Bogenhalle betrat, der traute seinen Augen kaum: vom Aufbautisch bis zur Schießlinie waren dort 29 (in Worten: neunundzwanzig!) Recurve-Bögen aufgebaut! Und natürlich waren auch die zu den Bögen gehörenden Schützinnen und Schützen in der Halle anwesend. Ein riesiger Andrang und kaum mehr Platz zum Durchkommen. Was ist denn da schon wieder los?

Ganz klar: heute Abend findet unser diesjähriges, mittlerweile schon legendäres Neujahrsschiessen statt. DAS Event im Tassilo Kalender und definitiv ein „Muss“ für jeden volljährigen Schützen unseres Vereins – jetzt war auch klar wieso die Bude so voll war. Wie immer wird das Ganze sehr liebevoll, mit sehr viel Aufwand, Mühe und Detailarbeit von Marion und Tom vorbereitet und durchgeführt. Gibt uns die Einladung in diesem Jahr einen Hinweis auf das was uns erwartet? Man weiß es nicht! Und wir müssen uns noch gedulden bis wir es erfahren, denn zuerst wird gewichtelt.

Wichteln heißt, dass die Schützinnen und Schützen je nach Können ein unterschiedliche großes (oder sagen wir an dieser Stelle besser: „klitzekleines“) Holzstück aus einer Entfernung von 15 Meter treffen müssen, um Ihr Wichtelgeschenk zu ergattern. Wer auf welche Holzgröße schießt, legt Tom fest. Der Schreiber des Berichtes ist der festen Überzeugung, dass die Stücke von Jahr zu Jahr kleiner werden und das Tom mittlerweile bestens mit japanischen Züchtern von Bonsai Bäumen vernetzt ist, die die an den Holzstücken befestigten Drähte bereits im Minimalwachstums des Bonsai-Baumes mit einsetzen. Anders kann man sich dies nicht mehr erklären.

Nachdem jeder der 29 Schützen – durch eine logistische Meisterleistung von Marion, die es geschafft hat, alle anwesenden Tassilos nach und nach an die Schiesslinie zu bringen - sein Holzstück getroffen hatte (teilweise auch unter Mithilfe von Tom, der irgendwann Erbarmen hatte und für die Eine oder den Anderen ein größeres Holzstück an die Scheibe geheftet hat), ging es erst mal ins Stüberl. Ab jetzt ist die Halle für uns alle Tabu und Marion und Tom starten mit dem Aufbau der Überraschung.

In der Zwischenzeit werden die mitgebrachten Leckereien verspeist und man plaudert in lockerer Runde. Irgendwann kommt dann Tom zu uns und sagt: „Wir wären dann soweit“. Na dann - alle im Gänsemarsch ab in die dunkle Halle. Was uns wohl erwartet?

Nächste logistische Meisterleistung ist, dass sich 29 Menschen im Dunkeln zwischen 29 Bögen hindurchschlängeln und Richtung Schießlinie gelangen - hat aber natürlich problemlos geklappt. Und dann ging das Licht an. Was sehen wir? Verschieden große (oder auch hier besser wieder teilweise kleine) Luftballons und darunter ein weißes Brett mit 5 Löchern...große Fragezeichen? Dann die Erklärung von Marion: wir spielen Biathlon. Achso! Jetzt macht auch das weiße Brett mit den Löchern Sinn!

Auch hier wurden die Schützen im Vorfeld von Marion und Tom in 4 verschiedene Klassen eingeteilt und jeder bekommt - je nach vermeintlichem Können - die entsprechend großen Luftballons pro Durchgang (wie beim Biathlon üblich 5 an der Zahl) zugewiesen. Na dann auf, das sieht doch gar nicht so schwer aus...

Denkste! Überraschung! Geschossen wird stehend auf einer „Wackelunterlage“ die ihrem Namen alle Ehre macht. Die erste Gruppe ist an der Reihe und die ersten Pfeile treffen natürlich...nicht. Scheint richtig schwer zu sein darauf zu stehen. Dann aber fällt der erste Treffer und auf einmal großes Staunen unter allen Anwesenden. Das unter dem Luftballon dazugehörige Feld wechselte von schwarz auf weiß (wie auch beim Biathlon die Scheibe nach einem Treffer wechselt). Wie geht das denn? Wie haben die beiden das denn wieder hinbekommen? Als die erste Gruppe zum Pfeile Holen geht, konnte man diese geniale Meisterleistung deutsch-österreicher Ingenieurskunst genauer bewundern: einfach aber genial, aber auf die Idee muss man erst mal kommen. Respekt!!!

2020 NeujahrsschiessenNachdem alle den ersten Durchgang beendet hatten, sollte der Zweite folgen. Also ab auf die Wackelunterlage und die besten Schützen ermitteln, die dann im Finalmodus den Gewinner ausschießen. Denkste! Die nächste Überraschung! Beim Biathlon gibt es stehend und liegend schießen, bei den Tassilos ab sofort stehend und – Achtung – auf einem Stuhl kniend (!) schießen. Witzig zu sehen war, dass durchaus verschiedene Techniken angewendet wurden, um sich auf den Stuhl zu platzieren. Auch die Position der Rückenlehne war nicht bei allen gleich. Manchmal hatte man aber auch einfach nur Angst, dass der Schütze nur noch unter Zuhilfenahme einer Säge jemals wieder von dem Stuhl entfernt werden könnte. Was für ein Spaß!

Nach dieser Runde standen die 16 Finalteilnehmer fest (die 13 Restlichen wurden leider jetzt schon aussortiert) und nun wurde Mann gegen Mann, Frau gegen Frau, oder aber auch Frau gegen Mann im KO-System die Finalplatzierung ausgeschossen. Hierbei gab es noch eine spannende Thematik, da nämlich das Würfelglück der jeweiligen Paarung entschied, ob man auf der Wackelunterlage oder kniend schießen musste (grade = Wackelunterlage, ungerade = kniend). Die Erleichterung der jeweiligen Paarungen bei einer ungeraden Zahl war förmlich greifbar!

Nach vielen spannenden Matches - bei der auch Anfänger (denen natürlich ein größeres Ziel zugestanden wird als den Profis) die alten Hasen aus dem Rennen genommen haben – und bei denen man teilweise einen Stecknadel in der vollbesetzten Halle hätte fallen hören können, stand dann der Sieger fest. Gewonnen hat Robert der sich in einem sehr spannenden Match hauchdünn im Stechen gegen Rookie Nicolas durchsetzen konnte und der den Siegerpokal in Form einer selbstgebastelten Biathlonscheibe, überreicht von Marion, mit nach Hause nehmen durfte.

Glückwunsch an Robert! Aber auch Glückwunsch an Nicolas, der als Anfänger eine tolle Leistung gezeigt hat.

Zum Schluss ergriff dann Otti in seiner Funktion als Bogensportleiter das Wort und bedankte sich bei Marion und Tom für die Einladung, die Durchführung und die wieder genialen Ideen für unser Neujahrsschiessen. Die Tassilos spendeten beiden langanhaltenden Applaus und man sah überall strahlende Gesichter. Also wir kommen nächstes Jahr gerne wieder.

Da wir davon ausgehen das die Halle auch dann wieder brechend voll sein wird werden wir bei der Gemeinde schon mal eine Erweiterung der Bogenhalle beantragen, nach rechts ist ja noch Platz ;-)

(DS - 04.01.2020)

 

Ein Stuhl, der den Weg zur Halle versperrt und auf dem auch noch ein Zettel mit „Kein Zutritt“ klebt - was soll das denn bedeuten? Eigentlich doch ganz klar: die Trainer Peter, Wolfgang, Otti, Vroni und Dirk haben zum traditionellen Jugendwichteln der Tassilos eingeladen und vorerst darf (noch) keiner in die Halle rein.

Nach und nach treffen unsere Jugendlichen ein, jeder bepackt mit einem kleinen Wichtelgeschenk. Und diejenigen, die heuer zum ersten mal dabei sind, haben dann doch einige Fragzeichen im Gesicht. Aber auch die alten Hasen sind gespannt was kommen wird – immer wieder schön zu beobachten.

Nach einer kurzen Begrüßung lüften wir dann mal den ersten Teil der diesjährigen Wichtelaktion: es geht an den Luftgewehrstand – schießen auf Biathlonscheiben. Nach einer kurzen Einweisung durch unsere Schützenmeisterin Moni heißt es: „Gut Schuss“ und wir Trainer können aufgrund der erzielten Treffer, die mit 10 Schuss erreicht wurden, nur staunen. Mit den Ergebnissen und Platzierungen, die gleichzeitig die Reihenfolge bei der Auswahl der Wichtelgeschenke bedeuten, geht der erste Teil zu Ende.

Jetzt ging es ans Geschenke aussuchen und unsere Jugendlichen werden danach in 3 Mannschaften aufgeteilt – was soll das nun schon wieder? Im Gänsemarsch geht’s auf in die dunkle Halle. Vor der Scheibenwand ist sowas wie eine Leinwand zu erahnen und auf die Frage, wer eine Idee zu einem Spiel in 3 Gruppen hätte, kam doch tatsächlich „1, 2 oder 3“ – RICHTIG!2019 Jugendwichteln

Das Geheimnis des zweiten Teils ist damit gelüftet: In diesem Jahr spielen wir  1, 2 oder 3 – und dafür haben wir im Vorfeld die Halle zu einem fast professionellen Fernsehstudio mit aller erdenklichen Technik, Rückprojektion auf selbstgebastelter (!) Leinwand und und und umgebaut.

Moderator Dirk übernimmt und das Spiel beginnt! Insgesamt galt es, 39 Fragen, zur Hälfte bestehend aus Themen rund ums Bogenschießen und die andere Hälfte Allgemeinwissen, zu beantworten. Die ein oder andere Frage und die dazugehörigen Antwortmöglichkeiten haben dabei schon für manch lauten Lacher gesorgt, aber auch die Erklärungen zu den Antworten waren durchaus interessant – kleine Lerneinheit zu Ferienbeginn ;-)

Auch haben wir schon während des Spiels festgestellt, dass wir manche Fragen durchaus schwerer hätten machen können, da die fleißigen Helfer viele Punkte für jede Menge richtige Antworten zählen konnten. Am Ende wurde ausgewertet und die Platzierungen der Teams standen fest. Jeder bekam eine Urkunde und eine kleine Packung Süßes und damit ging das diesjährige Jugendwichteln zu Ende.

Auch die Trainer hatten richtig Spaß und beim Blick in die Gesichter „unserer Kinder“ sah es so aus als ob es ein gelungener Abend war...

Damit endet offiziell das Trainingsjahr 2019. Wir wünschen Euch allen Frohe Weihnachten, einen guten Rutsch ins neue Jahr und freuen uns schon darauf Euch im nächsten Jahr im Training wieder zu sehen.

Und sollte jemand Interesse an dem Quiz haben, dann kann er sich gerne beim Autor dieses Berichts melden.

(DS – 21.12.2019)

 

Am Sonntag fand die diesjährige Bezirksmeisterschaft Halle statt und wir Tassilos konnten mit 23 (!) Schützinnen und Schützen jeden Alters vermutlich eine Rekordbeteiligung verzeichnen. Insbesondere dass wir viele Neulinge, gerade im Jugendbereich am Start hatten, ist eine tolle Sache. Und auch die Ergebnisse können sich sehen lassen. Aber der Reihe nach.

Traditionell wird bei der BZM Halle in zwei Gruppen (vormittags / nachmittags) gestartet, was für die Erwachsenen und Junioren bedeutet, dass der Wecker an einem Sonntag mal wieder zu einer unverschämt frühen Uhrzeit klingelt. Aber wir machen das ja freiwillig und weil wir Spaß an unserem Sport haben – meistens! Der Ablauf vor Turnierbeginn war wie immer und nach der offiziellen Begrüßung flogen dann auch zügig die ersten Pfeile. In der Pause dann ein Novum bei den Tassilos: die meisten waren mit ihrem Zwischenergebnis zufrieden. Was? Bitte? Echt? Das ist ja mal was ganz was anderes, hört sich aber doch auch mal ganz gut an. Und auch nach Wettkampfende konnte man in viele zufriedene und sogar lachende Gesichter schauen. Cool!

2020 BZM Halle GruppeKaum hatte man sich versehen, gab es auch schon die Siegerehrung für die Vormittagsgruppe und die inzwischen dazugekommene Jugend startete schon ihr Aufwärmprogramm. Für einige von uns erfolgte nun der Wechsel vom Schützen zum Trainer, aber vorher war erstmal eine Stärkung angesagt. Und auch hier konnte wieder was gelernt werden: Es gibt doch tatsächlich erwachsene Schützen, die ihr Siegerbier lieber alleine trinken – sowas. Wobei man zur Ehrenrettung durchaus erwähnen kann (aber nicht zwingend muss), dass die Schützen, die in die Trainerfunktion gewechselt sind, freiwillig verzichtet haben.

Vor dem Wettkampfstart der Nachmittagsgruppe gab es auch wieder die offizielle Begrüßung, wir haben unsere „Neulinge“ kurz eingewiesen und schon ging es los. Die Ergebnisse nach den ersten Passen sahen schon mal ganz gut aus, dies blieb auch bis zur Pause so. Danach hieß es für uns Trainer nochmal „Meter machen“ und bei jedem Schützen nochmals schauen wie es läuft und gemeinsam in den Austausch gehen. Am Ende dann auch hier viele zufriedene und lachende Gesichter und tolle Ergebnisse.

In den Einzelwertungen haben wir folgende Platzierungen erzielt:

1. Platz Recurve Schüler A/w      531 Ringe Lena Werner
1. Platz Compound Master/w      532 Ringe Monika Haas
2. Platz Recurve Schüler B         425 Ringe Jonathan Sabionski
2. Platz Recurve Schüler A/w      510 Ringe Marcelina Schmolz
2. Platz Recurve Junioren           528 Ringe Patrick Lardschneider
2. Platz Recurve Damen             517 Ringe Veronika Kreuzpointner
2. Platz Senioren                        499 Ringe Peter Ansorge
3. Platz Recurve Master             536 Ringe Stefan Otto

Und auch in der Mannschaftswertung konnten wir durchaus glänzen:

3. Platz Recurve Master           1.556 Ringe (Stefan Otto, Robert Heimbach, Peter  Kiesshauer)
1. Platz Recurve Schüler A/w   1.450 Ringe (Lena Werner, Marcelina Schmolz, Sarah Lüdorf)
3. Platz Recurve Jugend          1.355 Ringe (Isabella Löffler, Noah Harrer, Lisa-Charlotte Sommer)
3. Platz Damen Recurve          1.377 Ringe (Veronika Kreuzpointer, Jasmin Müller-Neuhaus, Sabine Grunau)

Herzlichen Glückwunsch an Euch Alle! Und natürlich auch Glückwunsch an alle anderen, auch wenn es keine Stockerlplätze waren, so waren es tolle Ergebnisse und vor allem Glückwunsch an unsere „Neulinge“ zu einem tollen Turnier. Nun bleibt wie immer abzuwarten, wie die Limitzahlen für die Bayerische ausfallen, aber wir sind sicher, dass wir Einige dort wiedertreffen werden!

Vielen Dank auch an den Post SV für die, wie immer, reibungslose Ausrichtung der BZM, für besseres Licht und natürlich die leckere Verpflegung.

Ein kleiner Wehmutstropfen des heutigen Tages: während der Siegerehrung am Nachmittag gab Ralph Kunath bekannt, dass unser von allen geschätzter Kampfrichter Reiner Müller-Neuhaus seine Tätigkeiten niederlegt. Reiner wird nicht nur als Kampfrichter, sondern auch menschlich ein große Lücke hinterlassen. Immerhin bleibt er uns zumindest als Bogenschütze weiterhin erhalten. Vielen, vielen Dank an Reiner, den wir immer als humorvollen, umgänglichen und fairen Kampfrichter erlebt haben!

(DS – 08.12.2019 – Ergebnisse - Bildergalerie (externer Link))

 

Zu einer Uhrzeit, bei der viele Menschen nicht einmal wissen, dass diese existiert, mussten sich die Vormittags-Teilnehmer des 34. Ergoldinger Nikolausturniers bereits auf den Weg machen, um rechtzeitig zur Starnummernausgabe um 08:00 Uhr (in Worten: ACHT UHR) in Ergolding bei Landshut einzutreffen. Zum Glück haben Peter, Robert und Otti keine Probleme mit frühem Aufstehen und die Anfahrt bei allmählich rot werdendem Morgenhimmel und leergefegter Autobahn konnte fast schon als Genuß bezeichnet werden.

Nach dem üblichen Vorbereitungen, Begrüßungs- und Einweisungsansagen der Ergoldinger ging es in den ersten Durchgang. Bemerkenswert und auch tlw. für die meisten Schützen ungewohnt bei diesem Wettkampf ist das Fehlen von Kampfrichtern. Lediglich TK's waren im Einsatz und klärten so manche Unstimmigkeit. Am Ende des ersten Durchgangs waren mal wieder mehrheitlich unzufriedene Gesichter bei den Tassilos festzustellen. Immerhin aber hatten wir hier bereits den 1. Platz in der Mannschaftswertung inne; ein Ergebnis, das insgeheim das unausgesprochene Ziel des heutigen Wettkampfs war.

In der Pause dann eine etwas turbulente Essensausgabe: wer etwas vom Grill haben wollte (Steak- oder Bratwurstsemmeln) musste schon etwas Geduld mitbringen und durfte außerdem nicht kälteempfindlich sein, denn der Grill war natürlich im Freien platziert. So kam es, dass er Autor dieses Berichtes seine Brotzeit erst 2 Minuten vor Ende der Pause erhielt! Zum Glück erkannten die Ergoldinger das Problem und verlängerten die Pause flugs um 10 Minuten. Schlau war, wer seine Essensmarken bereits VOR dem Turnier ergatterte...

So gestärkt ging es in den 2 . Durchgang. Bei allen 3 Tassilos lief dieser etwas besser als der Erste und Otti stand am Ende sogar auf Platz 1 in der Masterklasse.Ein erfreuliches, aber durchaus überraschendes Ergebnis.

Am Nachmittag ging Kai an den Start, dieses Mal in der Blankbogenklasse. Auch für Ihn lief der Tag erfolgreich, denn er konnte die Bronzemedaille erringen und hatte außerdem die ehrenvolle Aufgabe, die Preise der Vormittagsplatzierten stellvertretend entgegenzunehmen.

Am Ende dieses Turniertages sah die Bilanz für die Tassilo Schützen so aus:

2. Platz Recurve Master: Stefan Otto mit 539 Ringen

3. Platz Blankbogen Herren:  Kai Griesbacher mit 372 Ringen

1. Platz Mannschaft Recurve: Peter Kiesshauer, Robert Heimbach und Stefan Otto mit 1581 Ringen

Gratulation an die Platzierten und eine herzlichen Dank an die Ergoldinger für ein schönes Turnier in einer sehr entspannten Atmosphäre.

(SO - 01.12.2019 - Ergebnis)

 

Da war sie wieder, unsere jährlich wiederkehrende Herausforderung! Wieder galt es, die Bezirksligamannschaft mit ausreichend Schützen zu besetzen. Idealerweise so, dass diese auch noch erfolgreich bestehen kann. Und wieder ist es gelungen! Zusätzlich zur bereits im Vorfeld geplanten Mannschaft mit Bine, Isabella und Patrick konnte wir Wolfi gewinnen. Natürlich gab es bei den älteren Schützen die alljährlich neu formulierten Zweifel, die - ebenfalls wie in den Vorjahren - von der Bogensportleitung ausgeräumt werden mussten, aber das ist ja eigentlich eine gewohnte Situation. Am Ende war der erste Ligatag im Bezirk München von Erfolg gekrönt. Damit können alle zufrieden sein.

Die ersten 3 Matches gegen den BC Ismaning, den USC München und Gastgeber Germering konnten die Tassilos für sich verbuchen - so dachten wir zunächst. Leider wurde bei der Eingabe der Ergebnisse der 3. Begegnung ein Rechenfehler entdeckt, der aus dem zunächst geschriebenen 1-Ring Vorsprung einen 1-Ring-Rückstand machte. Schade!

Zum Glück können die Mannschaftmitglieder besser Bogenschießen als Rechnen, den schon in der 4. Paarung (SG Grabenfleck) konnte wieder ein Sieg errungen werden, so dass das Tassilo Team als Tabellenführer, allerdings punktegleich mit den folgenden 3 (!) Mannschaften, in die Pause gehen konnte.

2019 BezLMn Tag1Der Wiedereinstieg nach er Pause gegen dem SV Gartenstadt Trudering gelang sehr gut, mit fast 30 Ringen Vorsprung konnte auch dieses Match für die Tassilos verbucht werden. Aber leider war es damit vorbei mit der Gewinnserie: die letzten beiden Begegnungen gegen die BMW Bogenschützen und den PSV München mussten leider verloren gegeben werden. Dass dabei nur ein hauchdünner Vorsprung des PSV im letzten Match ausschlaggebend war, ist zwar vielleicht tröstlich, ändert aber nichts am Endergebnis.

Somit konnte am Ende dieses ersten Ligatages mit der Tabellenposition 3 geglänzt werden - ein Fazit, dass sich durchaus sehen lassen kann. Unseren beiden Jungschützen Isa und Patrick haben an diesem Tag ALLE Matches geschossen, bei den älteren Mitstreitern wechselten sich Bine und Wolfi ab. Das beste Matchergebnis geht an diesem Ligatag mit sensationellen 77 Ringen an Patrick, ebenso der beste Tagesschnitt mit 71,3 Ringen.

Alles in allem ein sehr ordentlicher Einstieg in die diesjährige Ligasaison und ein ordentliche Basis für die Rückrunde im Januar. Gratulation an die Beteiligten!

(SO - 30.11.2019 - Ergebnis

 

Traditionell beginnt mit der Vereinsmeisterschaft Halle bereits das neue Sportjahr. Das ist insbesondere für die jugendlichen SchützenInnen oftmals eine Überraschung, wenn sie sich plötzlich tlw. in der nächsthöheren Altersklassen wiederfinden. Natürlich war das für die Tassilo Youngsters kein Thema, denn entsprechend vorbereitet durch die Trainer starteten sie größtenteils ganz entspannt in den Vereinswettkampf.

Vor dem Nachwuchs kamen allerdings am Vormittag die Veteranen. Mit einer überraschend zahlenstarken Aufstellung gingen in diesem Jahr unsere Compoundschützen an den Start, denn die wurden heuer durch 2 Schützen aus den lauteren Fraktionen (sprich: Kugelschützen) unseres Vereins verstärkt. Das ist zwar eine ungewohnte Situation, aber sicherlich KEINE unangenehme, denn so mussten unsere "versierten" Compoundler mit einer direkten Konkurrenz zurecht kommen, was - zumindest im ersten Durchgang - gar nicht so einfach erschien.

VMHalle vorm

In den anderen Klassen ergab sich ein weitgehend gewohntes Bild, welches nur durch unseren Neuzugang Jasmin etwas aufgefrischt wurde; sie gab in dieser VM Ihr Debut innerhalb des Wettkampfgeschehens der Tassilo Schützen. Alles in Allem verlief die diesjährige VM ohne größere Vorkommnisse, wenn man mal von dem durch einen gekonnten Blattschuss erlegten Besenstiel absieht, dessen Lebensraum sich scheinbar mit dem Jagdrevier eines Recurveschützen in der Herrenklasse schnitt.

Eine kleine Überraschung ergab sich allerdings beim Endergebnis: hier konnte sich Robert die Goldmedaille bei den Masters Recurve (der zahlenmäßig größten Startergruppe) sichern - ein Ergebnis, das nahtlos an seine bereits gezeigten hervorragenden Leistungen in der Oberliga anknüpft.

VMHalle nachm

Am Nachmittag gingen dann wie bereits erwähnt die Jungschützen an die Schießlinie. Besonders erfreulich war in diesem Jahr, dass sich auch einige Einsteiger trauten, an dieser VM teilzunehmen. Sie wurden dann auch prompt mit Ergebnissen belohnt, die sich sehen lassen konnten. Aber auch die erfahreneren Youngsters zeigten ordentliche Resultate, auch wenn es dazu bei Einzelnen den beherzten Einsatz der Trainerschaft brauchte (im Volksmund auch "Tritt in den A..." genannt!).

Am Ende gab es wie immer zufriedene und weniger zufriedene Gesichter bei Alt und Jung. Besonders erfreulich ist aber die Tatsache, dass die Tassilo Schützen auch in diesem Jahr wieder mit einer zahlenmäßig sehr starken Mannschaft zur Bezirksmeisterschaft antreten können! Allen Teilnehmer der VM einen herzlichen Glückwunsch und ganz viel Erfolg in der nächsten Runde des Meisterschaftzirkus!

(SO - 23.11.2019 - Ergebnisse)

 

Joomla templates by a4joomla