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Die 900er Runde in Waldtrudering zeichnet sich jährlich unter anderem dadurch aus, dass es an diesem Tag immer besonders heiß ist, was auch in diesem Jahr wieder so war, zumindest zum Start. Bei Ankunft dann eine Premiere: Erstmalig hatten wir unsere neuen Pavillons dabei und haben diese, inklusive Fahnen, direkt nebeneinander platziert – schon ein imposantes Bild!

Danach dann „Business as usual“, Bogen aufbauen, aufwärmen und dann geht’s auch schon mit den Probepfeilen und danach mit der ersten Wettkampfentfernung los.

Zwischen den Passen haben sich dann alle Tassilos immer wieder unter unseren Vereins-Pavillons vor der Sonne schützen können, man war mit Allen im Austausch und natürlich kam so auch der Spaß untereinander nicht zu kurz. Eine Besonderheit die wir so (wo wir teilweise weiter verstreut sitzen) auch noch nicht hatten und die echt cool war.2018 900er Waldtrudering

Nach den ersten 30 Pfeilen, die ohne nennenswerte Ereignisse verliefen, dann Pause und wieder eine Besonderheit: in Waldtrudering werden nämlich nicht die Scheiben umgestellt, sondern die Schießlinie wird einfach nach vorne verlegt, damit wandert die ganze Zeltstadt 10 Meter in Richtung Scheiben. Also Zelte umstellen, Essen und dann auch schon für die nächste Entfernung bereitmachen. Wichtig dabei ist, das Visier umzustellen! Aber dank Günther Kirschneck (dem leitenden Kampfrichter) konnte das an diesem Tag wirklich keiner vergessen. Also auf geht’s, die nächsten 30 Pfeile fliegen lassen, auch hier wieder keine besonderen Ereignisse.

Nächste Pause und wieder wandert die Zeltstadt. In der Zwischenzeit zogen ein paar dunkle Wolken auf, die Sonne verschwand und auch die Wetter-Apps sagten Regen voraus – schaun mer mal ob das Wetter in der letzten Runde hält. Also, auf geht´s in die letzte Entfernung des Turniers. In dieser Runde gab es dann einige wirkliche dicke Regentropfen, aber immer nur vereinzelt und nix Wildes.

Geschafft, Turnierende und Applaus für ein echt gutes Turnier! Jetzt noch das obligatorische Gruppenfoto, dann den Bogen abbauen und auf zur Siegerehrung – mal schauen was wir erreichen konnten. Das war der eigentliche Plan...das Foto haben wir gerade noch geschafft, doch dann ging für 20 Minuten ein Wolkenbruch über dem Platz nieder und wir haben uns unter unsere Pavillons geflüchtet. Die Siegerehrung wurde dann, aufgrund des Regens, ins Innere des Vereinsheims verlegt und hier durften wir uns dann über folgende Plätze freuen:

1. Platz Schüler A Recurve        Maximilian Mäckel           502 Ringe
1. Platz Kadetten Recurve         Patrick Lardschneider    726 Ringe
1. Platz Kadetten Recurve w.     Isabella Löffler                727 Ringe
2. Platz Kadetten Recurve w.    Jennifer Kujawa               581 Ringe
3. Platz Herren Recurve             Kai Griesbacher              779 Ringe
2. Platz Damen Recurve            Vroni Kreuzpointner        755 Ringe
3. Platz Damen Recurve            Sabine Grunau                726 Ringe
3. Platz Master Recurve              Stefan Otto                       762 Ringe
2. Platz Team Tassilo I (Vroni Kreuzpointner, Kai Griesbacher, Stefan Otto)     2.296 Ringe
3. Platz Team Tassilo II (Sabine Grunau, Wolfgang Arndt, Dirk Suppes)        2.203 Ringe

Und nebenbei haben wir, da wir mit 12 Schützinnen und Schützen vertreten waren, noch den Meistbeteiligten Preis entgegennehmen dürfen.

Gratulation an die Abräumer und vielen Dank an den TSV Waldtrudering für ein tolles und gut organisiertes Turnier! So macht Bogenschießen Spaß und wir kommen ganz bestimmt nächstes Jahr wieder.

Jetzt ab nach Hause, Klamotten, Bögen, Ausrüstung und die beiden Tassilo-Zelte (die erst nach Turnierende nass geworden sind) trocken legen und für das nächste Turnier fit machen.

(DS – 15.07.2018 – Ergebnisse)