Nach den vielen Trainings und Turnieren der diesjährigen Outdoor-Saison haben wir uns zum Abschluss mal auf ungewohntes Terrain gewagt: mit sieben Young Arrows und vier Trainern ging es am Sonntag ab nach Taufkirchen an der Vils zur BJ-Ranch zum 3D-Schiessen. Dazu haben wir im letzten YA-Training noch die Entfernungen ausgeschossen, damit jeder so ungefähr weiß, bei welcher Entfernung er welche Visiereinstellung nutzen muss – gar nicht so unwichtig bei den vielen verschiedenen Zielen.
Auf der Fahrt war der Wettergott noch nicht so auf unserer Seite. Bei der Ankunft gegen 10 Uhr dann erstmal kein Regen - auf dem Weg zum Einschießplatz dann doch wieder. Mal schauen, was das wird – aber eigentlich egal, alle waren gut mit Regen2018 BJ Ranch YA Ausflugkleidung und festen Schuhen ausgerüstet und schießen im Wald bei Regen kann ja auch Spaß machen.
Nach dem Einschießen inklusive ein paar kurzer Erklärungen und Regeln ging es dann mit Allen von Target zu Target. Kurze Schüsse von 15 Metern auf Hasen, weite Schüsse auf einen Bison, der 51 Meter weit weg auf der gegeüberliegenden Talseite stand, steile Bergab-Schüsse auf einen Leoparden in 26 Metern Entfernung und und und... Eine Besonderheit des Parcours der BJ-Ranch sind zwei „laufende“ Ziele, die es zu treffen gilt, witzig gemacht, technisch cool gelöst und anspruchsvoll zu Treffen.
Und obwohl wir viele 3D-Neulinge dabei hatten, gab es nur einen kaputten Pfeil (und das auch noch bei einem Trainer), alle anderen Schäden an den Pfeilen sind leicht zu reparieren (gebrochene Nocken, kaputte Federn und herausgelöste Spitzen). So sind wir ohne große Verluste durch den Tag gekommen und alle haben ihre Sache außerordentlich gut gemacht.
Auch wenn der Blick immer mal wieder gen Himmel ging und zwischendrin mal der ein oder andere Tropfen auf uns fiel, so war das Wetter alles in allem doch besser, als es uns die Wetter-Apps vorhergesagt hatten. Und das Wichtigste: man konnte die ganze Zeit in fröhliche Gesichter schauen, es wurde viel gescherzt und gelacht. Um 16 Uhr – etwas später als ursprünglich geplant – waren wir dann wieder an den Autos, haben die Bögen abgebaut und verpackt und schon ging es nach einem Tag im Wald wieder ab nach Hause.
Alle waren sich einig: ein toller, abwechslungsreicher Parcours, ein schöner Ausflug mit viel Spaß und eine willkommene Abwechslung zum FITA-Schießen. Das machen wir bestimmt mal wieder!

(DS – 23.09.2018)

 

Nachdem wir vor wenigen Wochen ein Mail aus Ismaning erhalten hatten, ob wir mit den „üblichen Verdächtigen“ an ihrem vereinsinternen Fackelturnier teilnehmen wollen, waren für uns zwei Sachen klar – zum Ersten: stark, dass wir die Ehre haben, eingeladen zu werden, zum Zweiten: natürlich nehmen wir teil!2018 Ismaninger Fackelturnier 2

Am Samstag standen dann ab 17:30 Uhr 5 Tassilos an der Schießlinie. Zu unserer Freude waren auch Germering und Höhenkirchen-Siegertsbrunn vertreten. Das Wetter meinte es ausgesprochen gut mit uns Schützen und hielt nur ein laues Lüftchen bereit, um die Vorfreude auf das Kommende etwas zu kühlen. Nach einer kurzen Einweisung dann der Start des ersten Durchgangs im Hellen. Die einzelnen Passen wurden nicht wie üblich durch eine Ampel angezeigt, sondern lichtgewaltig über eine grüne und eine rot leuchtende Linie, die ihre phänomenale Funktion jedoch erst noch in der Dunkelheit voll ausspielen sollte.

Fazit des ersten Durchgangs: 30 Meter sind subba! Schönes großes Gold, nicht zu weit zu laufen, viel lachen auf allen Bahnen – das hätten wir gerne öfter.

Danach Grillen der mitgebrachten Speisen und wieder die Feststellung, dass man bei den Ismaningern bestens versorgt wird. Jede Menge Salate und Getränke standen bereit und falls dem/der einen oder anderen ganz furchtbar kalt wurde, konnte man sich an der neuen großen Feuerstelle aufgewärmen.

Mittlerweile war die Nacht über den Platz hereingekommen und hier und da wurden noch Tipps getauscht (z. B., dass es mit einem Nockpunkt wesentlich leichter wäre, dass man nicht über die Bögen fallen sollte und um Himmels willen ja der richtige/eigene Bogen wieder aufgenommen werden sollte, usw.). Wir liessen uns aber nicht verunsichern, solche Grusel- und Schauergeschichten – auch Bogenlatein genannt – hört man ja immer wieder - pah!

2018 Ismaninger Fackelturnier 3Zweiter Durchgang, Uhh – gut, dass schon insgesamt ca. 100 Knicklichter im Umlauf waren, so konnte zumindest der Bogenständer markiert und der Schütze individuell geschmückt werden. An der Schießlinie bei den ersten Pfeilen dann die Suche nach der Markierung der richtigen Scheibe...gefunden, dann kann der Rest ja nicht so schwer sein – haben wir ja schon einige tausend male gemacht - Denkste! Der untere Nockpunkt wurde zum oberen, der Pfeil hatte die Leitfeder innen und lag tlw. zusätzlich auf dem Button auf. Einige Herausforderungen, die es zu meistern galt und es wurde gefühlt, getrickst, gelacht und geflucht – was ein Spaß!

Jetzt musste man sich auf seine Technik und sein Gefühl verlassen, oder man wurde unsicher, weil die mit zwei Fackeln beleuchteten Scheiben eher nur umrisshaft durch das Visier zu erkennen waren. Eine ganz neue Erfahrung und sicherlich nicht die Schlechteste.

Nach 30 Pfeilen war dann leider schon Schluss und so manch einer hätte gerne im Dunkeln weitergeschossen. Kurz nach Turnierende stand die Siegehrung am großen Feuer an und auch hier wurde wieder deutlich, welche Mühe sich die Ismaninger immer machen – Urkunden und liebevoll gestaltete Pokale für die ersten drei der jeweiligen Klasse.

Die Spannung stieg und am Ende war die Freude dann sehr groß, da Vroni in de2018 Ismaninger Fackelturnier 1r Recurve-Klasse den 3. Platz erreichte und sich im nun wirklich letzten Outdoor-Turnier dieses Jahres ihren lang ersehnten Pokal mit nach Hause nehmen konnte! Auch der Rest unserer Truppe konnte teils beachtliche Durchgänge und Ergebnisse vorweisen und jeder war mit seinen Leistungen einigermaßen zufrieden, wobei die Ergebnisse natürlich zweitrangig waren – der Spaß und die neue Erfahrung standen im Vordergrund und jeder anwesende Schütze war voll des Lobes für ein absolut gelungenes Turnier!

Vielen Dank an den BC Ismaning für die Einladung, die – wieder erlebte - tolle Gastfreundschaft, eine tolle Organisation, tolle Ideen bei der Umsetzung des Turniers und einen rundherum gelungenen Nachmittag / Abend, den wir dann gemeinsam bei einem wohlverdienten Bier am Lagerfeuer ausklingen lassen konnten.

DANKE! Wir kommen - wenn wir dürfen - gerne wieder. Möglicherweise dann auch in stärkerer Besetzung!.

(VK – 16.09.2018)

 

Traditionell beendet das Krautkopfturnier die Outdoor-Saison und dem Ruf der Ismaninger sind auch in diesem Jahr wieder viele Schützen gefolgt, um sich zum Abschluss des Outdoor-Jahres noch einmal einer großen FITA „hinzugeben“.

Diese „Hingabe“ fängt damit an, dass der Wecker sonntags (!) um 5:45 Uhr klingelt und das Aufstehen von einem Mantra-artigen Gemurmel, das sich so ähnlich anhört wie: „Ich mach das freiwillig, ich mach das wirklich freiwillig“, begleitet wird. Aber erstmal wach werden, im Auto steigt dann  die Freude auf das Turnier und sogar das Wetter soll an diesem Tag sehr gut werden – das hatten wir auch schon anders.

Bei der Ankunft dann tatsächlich viele sehr gut gelaunte Bogenschützen, die einfach nur Spaß an ihrem Hobby haben und sich den vier Entfernungen stellen wollen. Da wir den ganzen Tag auf dem Platz sein werden, erstmal Zelte aufbauen und häuslich einrichten, dann Bogen zusammenschrauben und sich schon mal mental auf der Schießlinie stehend auf die weiteste Distanz des Tages (bei den Herren 90 Meter) einstellen.2018 Gruppenbild KKT

Der weitere Verlauf gestaltet sich bei solchen Wettkämpfen nahezu immer gleich: schießen, Pause (in den die Scheiben auf die nächste Entfernung gestellt werden), fluchen, lachen, Kopfschütteln über merkwürdig fliegende Pfeile, schießen, innovative Begründungen kundtun warum, die Passe grade eben schlecht werden musste, schießen und so weiter und so weiter.

Alles in Allem durchaus eine Herausforderung, zum Ende hin an der einen oder anderen Stelle auch ein Kampf gegen sich selbst, da Konzentration und Kraft nach über 100 geschossenen Pfeilen gar nicht so leicht aufrecht zu erhalten sind. Am Ende dann der Stolz auf die eigene Leistung und die Gewissheit, eine große FITA gemeistert zu haben!

Wir waren in diesem Jahr leider nur mit sieben Tassilos vertreten, diese konnten allerdings mit tollen Leistungen aufwarten und so standen am Ende

Kai Griesbacher – 1. Platz Herren Blankbogen – 1.055 Ringe
Veronika Kreuzpointner – 2. Platz Damen Recurve – 1.125 Ringe
Sabine Grunau, Veronika Kreuzpointner, Wolfgang Arndt – 2. Platz Mannschaft Schützen Recurve – 3.265 Ringe

auf dem Stockerl und auch der Rest der Truppe kann mit den erzielten Ergebnissen und den gezeigten Leistungen durchaus zufrieden sein.

An dieser Stelle ein großes Lob und ein dickes Dankeschön an den BC Ismaning! Organisation, eine hervorragende Verpflegung, die komplette Durchführung und viele weitere Kleinigkeiten machen dieses Turnier zu einem echten Pflichttermin im Kalender. Wir werden auch im nächsten Jahr wieder dabei sein.

Und jetzt heißt es dann auch schon wieder: vorbereiten auf die vielen Hallenturniere, die nun bald wieder starten werden – wir werden berichten...

(DS – 09.09.2018 – Ergebnisse)

 

2018 Plakat DM WA720"Hauptstadt des Bogensports" - so wurde bereits im Vorfeld die diesjährige Location für die Deutsche Meisterschaft WA 720 betitelt. Und in der Tat, die Veranstalter hatten einige Hebel in Bewegung gesetzt, um die DM medienwirksam zu präsentieren. Dazu gehörten, neben einem optisch sehr ansprechenden Rahmen für die Finals (auf dem "Bowling Green" im Herzen der Stadt), auch die Anwesenheit von Presse, Fernsehen und Politik. Auch ein Livestream der Gold- und Bronzefinals auf www.sportdeutschland.tv half dabei, ein möglichst großes Publikum zu erreichen. Für diejenigen, die den Livestream verpasst haben, ist unter dem Link auch eine Mediathek verfügbar.

Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. Und gerade der war an diesem Wochenende heiß begehrt, denn unter den dutzenden vom Veranstalter aufgestellten Pavillons ging es sehr, sehr eng zu. Insbesondere bei jedem Wechsel der Rotte (A-B / C-D) entstand doch ein erhebliches Gedränge. Auch der Kunstrasenuntergrund trug sicherlich nicht dazu bei, dass die Schützen Höchstleistungen abrufen konnten, da durch ihn auch die Temperaturen von unten fühlbar erhöht wurden. Schade war auch, dass die Siegerehrungen der Nicht-Finalisten sehr lieblos zwischen den Verkaufständen abgehalten wurden, die sprachlichen Einlagen der Offiziellen dazu waren kaum zu hören. Wichtige Punkte, bei denen für den Veranstalter noch Potenzial nach oben besteht, zumal man bei den Finals auch nicht gekleckert, sondern geklotzt hatte.

Von den Tassilo Schützen konnten sich auch in diesem Jahr wieder eine Abordnung unserer Young Arrows für die DM qualifizieren: in der Jugendklasse gingen Isabella Löffler, Jonas Junggeburth und Patrick Lardschneider an den Start. Gut vorbereitet und hochmotiviert wollten sie ihr Können unter Beweis stellen. Bei tropischen Temperaturen wurden die beiden Qualifikationsdurchgänge absolviert; zwischen den Passen hieß es immer wieder: ab in den Schatten und trinken, trinken, trinken!2018 dm wa 720 wiesbaden

Am Ende lagen alle 3 Young Arrows etwas unter Ihren Möglichkeiten, aber bekanntermaßen sind die mentalen Hürden auf einer DM immer etwas höher. Um hier die gewohnten Leistungen zu erbringen, bedarf es schon einer gehörigen Portion Coolness.

Beim Mannschaftsergebnis reichte es immerhin für einen 5. Rang, und das ist bei einer Deutschen Meisterschaft überhaupt nicht zu verachten!

Gratulation an die 3 Jungschützen und ein kräftiges "WEITER SO!"

(SO - 20.08.2018 - Ergebnisse)

 

Am Sonntag fand das 12. Röthenbacher Meterwurstturnier statt, ein Turnier, das wir letztes Jahr für uns entdeckten und das wir auch heuer – trotz 171 Kilometern Anreise in das beschauliche Röthenbach an der Pegnitz – gerne wieder mitgenommen haben.

Wir, das sind in diesem Jahr Otti, Dirk, Vroni und Wolfi. Letzterer ist sogar extra einen Tag vorher mit dem Camper angereist um sich optimal einzustimmen, schließlich geht es in diesem Turnier im wahrsten Sinne um die Wurscht. Und das geht so: für jeden geschossenen Ring gibt es am Ende des Turniers 1 Millimeter Wurscht, die extra für dieses Turnier hergestellt wird!

Und natürlich steht bei diesem Turnier der Spaß definitiv im Vordergrund! Dies wird schon bei der Begrüßung und der Erklärung für alle Neulinge deutlich, warum in Röthenbach 3er Passen geschossen werden: nämlich um den ganzen Körper und den Bewegungsaparat fit zu halten. Auch eine Besonderheit ist, dass alle unter 18 Jahren und Blankbogenschützen auf 30 Meter und alle anderen jeglicher Altersklasse auf 70 Meter schießen. Nach den ersten Pfeilen gab es dann schon diverse Berechnungen wie viele Millimeter man den schon erschossen hat und es wurde insgesamt viel gelacht und geflachst.

2018 roethenbach gruppenbildHier mal ein kleiner Auszug aus einer Konversation während des Turniers: Nach einem wunderschön zur Seite gelöstem Schuss, bei dem der Bogenarm auch noch maximal elegant nach hinten gezuckt hat, kam doch tatsächlich von einem Vereinskollegen: „Also, dass der in die 9 geht, ist pauschal mal nicht verdient!“ Die Antwort nach hinten war: „Stimmt, für so eine perfekte Körperbeherrschung und ein so synchrones Zucken ist die 9 wirklich nicht verdient – eine 10 wäre an der Stelle angebracht!“

In der Pause und / oder am Ende des Turnieres sollte man dann unbedingt (mindestens) eine Steaksemmel oder aber auch „2 im Weckla“ verspeisen – sehr lecker.

Und irgendwann nachmittags ist dann das Turnier zu Ende. Jetzt folgt die Auswertung durch die Röthenbacher und um die Zeit zu überbrücken, darf jeder der Lust hat und sämtliches Zusatzequipment am Bogen abbaut (Stabis, Visier), am Nottingham-Turnier teilnehmen. Hier hat jeder Teilnehmer 2 Pfeile und es muss im Blankbogen-Stil eine 80er Auflage getroffen werden. Begonnen wird bei 20 Metern, jeder der trifft ist in der nächsten Runde, danach wandert die Schiesslinie 5 Meter nach hinten. Und obwohl wir im Vorfeld fleißig trainiert haben, ist der Letzte von uns bei 40 Metern ausgeschieden. Der Gewinner wurde dann tatsächlich auf 65 Metern Entfernung ermittelt – beeindruckend!

Danach folgte die Siegerehrung und die Bekanntgabe der geschossenen Millimeter (nicht Ringe). Das Schöne ist, dass wirklich jeder Schütze einzeln nach vorne gerufen wird und sich seine Wurscht – frisch geschnitten – abholen darf.

Am Ende konnten wir dann sogar noch neben den insgesamt 2.187 Millimeter Wurscht, die wir erschossen haben, zwei Stockerlplätze verbuchen:

Vroni Kreuzpointner - 1. Platz Damen mit 553 Millimetern
Stefan Otto – 3. Platz Herren mit 563 Millimetern

Fazit: Wieder ein tolles und sehr entspanntes Turnier in lockerer Atmosphäre, toller Bogenplatz, bestes Wetter, tolle Mitschützen und wieder sehr leckere Wurscht. Vielen Dank an die SSG Röthenbach für dieses tolle Turnier. Wir sind definitiv auch im nächsten Jahr wieder dabei und werden vorher wieder für das Nottingham-Turnier üben – vielleicht kommen wir ja dann weiter.

(DS – 12.08.2018 – Ergebnisse - Bericht in der Pegnitz-Zeitung)

 

Sommer, Sonne, Sonnenschein...so oder so ähnlich hatten es sich sicherlich viele der 22 anwesenden Tassilos für diesen Samstag gewünscht. Die Realität sah aber dann morgens um 9 Uhr etwas anders aus: Wolken und Regen, Regen, Regen. Trotzdem waren aber alle gemeldeten Teilnehmer (bis auf wenige der üblichen, mitunter etwas verplanten Verdächtigen) zum Turnier erschienen. Das Wetter tat der Laune bei den meisten, sicher aber zumindest bei einem Schützen, keinen Abbruch. Endlich mal wieder im Regen schießen!

Vor dem Start unser großes Zelt in Richtung Schießlinie tragen, damit die Schützen zwischen den Passen Unterschlupf finden und die vielen Zuschauer trocken bleiben. Dann die Scheiben für die 900er Runde herrichten. Danach eine kurze Ansprache von Otti und das Briefing zum Turnierablauf durch Peter. Schon ging es los, ran an die erste Entfernung! Mit viel Spaß wurde die erste Runde geschossen und es wurde viel gelacht.

An dieser Stelle ganz wichtig war die Erkenntnis: „Das ist doch gar kein Regen, das ist doch nur feuchte Luft!“2018 Gruppenfoto Sommer VM

Nach Beendigung der 1. Runde dann erstmal Pause, damit sich Schützen und Zuschauer mit dem obligatorischen Leberkäs, den Brezn, Semmeln und Kartoffelsalat stärken konnten. In der Pause wurde kurzentschlossen entschieden, dass wir nicht die Scheiben verstellen (da unser Scheibenwagen mal wieder „luftlos“ war) sondern die Schießlinie nach vorne verlegen und damit viel weniger Scheiben umbauen müssen, als wenn wir an unserer ursprünglichen Schießlinie bleiben – PERFEKT!

In der Pause hat der Regen übrigens aufgehört um pünktlich zur zweiten Entfernung wieder einzusetzen! Egal, ab an die Linie und weiter geht’s mit den nächsten Pfeilen. Lachen, schimpfen und Kopfschütteln über komisch fliegende Pfeile – es war auch in dieser Runde wie allgemeinen auf Bogenturnieren üblich wieder alles vertreten.

Dann die nächste Pause, wieder wandern wir mit der Schießlinie nach vorne. Fertigmachen für die dritte und letzte Entfernung! Der Wettergott hatte endlich ein Einsehen, der Regen hörte auf und es wurde für die letzten 30 Pfeile sogar nochmal warm. So konnte man entspannt zunächst die Regenjacke, später dann die restliche Regenkleidung ablegen.

Turnierende – alle haben durchgehalten, klasse!

Insbesondere ein großes Lob an unsere vielen Turnierneulinge die mit großem Spaß dieses Regenturnier bewältigt und teilweise sogar sehr beeindruckende Ergebnisse geschossen haben. Apropos Turnierneulinge: wirklich toll das insbesondere so viele unserer jungen Schützinnen und Schützen ihre erste Turniererfahrung an unserer diesjährigen VM gesammelt haben!

Abschließend gab es natürlich noch die Siegerehrung für alle Klassen, danach gingen Alle mit einem Lächeln nach Hause.

An dieser Stelle vielen Dank an Peter für die Ampelsteuerung, die Kampfrichterrolle, die Unterstützung der Rookies beim Ringezählen und die gewohnt routinierte Auswertung! Danke an alle Schützinnen und Schützen für ein tolles Turnier und auch ein Dankeschön an alle Eltern, Omas und Opas fürs Anfeuern der Kinder. So macht Vereinsleben Spaß! Wir freuen uns schon jetzt auf die kommenden Trainings, Turniere und die nächsten Events im Verein.

(DS – 21.07.2018 – Ergebnisse - Impressionen1 - Impressionen2)

 

Die 900er Runde in Waldtrudering zeichnet sich jährlich unter anderem dadurch aus, dass es an diesem Tag immer besonders heiß ist, was auch in diesem Jahr wieder so war, zumindest zum Start. Bei Ankunft dann eine Premiere: Erstmalig hatten wir unsere neuen Pavillons dabei und haben diese, inklusive Fahnen, direkt nebeneinander platziert – schon ein imposantes Bild!

Danach dann „Business as usual“, Bogen aufbauen, aufwärmen und dann geht’s auch schon mit den Probepfeilen und danach mit der ersten Wettkampfentfernung los.

Zwischen den Passen haben sich dann alle Tassilos immer wieder unter unseren Vereins-Pavillons vor der Sonne schützen können, man war mit Allen im Austausch und natürlich kam so auch der Spaß untereinander nicht zu kurz. Eine Besonderheit die wir so (wo wir teilweise weiter verstreut sitzen) auch noch nicht hatten und die echt cool war.2018 900er Waldtrudering

Nach den ersten 30 Pfeilen, die ohne nennenswerte Ereignisse verliefen, dann Pause und wieder eine Besonderheit: in Waldtrudering werden nämlich nicht die Scheiben umgestellt, sondern die Schießlinie wird einfach nach vorne verlegt, damit wandert die ganze Zeltstadt 10 Meter in Richtung Scheiben. Also Zelte umstellen, Essen und dann auch schon für die nächste Entfernung bereitmachen. Wichtig dabei ist, das Visier umzustellen! Aber dank Günther Kirschneck (dem leitenden Kampfrichter) konnte das an diesem Tag wirklich keiner vergessen. Also auf geht’s, die nächsten 30 Pfeile fliegen lassen, auch hier wieder keine besonderen Ereignisse.

Nächste Pause und wieder wandert die Zeltstadt. In der Zwischenzeit zogen ein paar dunkle Wolken auf, die Sonne verschwand und auch die Wetter-Apps sagten Regen voraus – schaun mer mal ob das Wetter in der letzten Runde hält. Also, auf geht´s in die letzte Entfernung des Turniers. In dieser Runde gab es dann einige wirkliche dicke Regentropfen, aber immer nur vereinzelt und nix Wildes.

Geschafft, Turnierende und Applaus für ein echt gutes Turnier! Jetzt noch das obligatorische Gruppenfoto, dann den Bogen abbauen und auf zur Siegerehrung – mal schauen was wir erreichen konnten. Das war der eigentliche Plan...das Foto haben wir gerade noch geschafft, doch dann ging für 20 Minuten ein Wolkenbruch über dem Platz nieder und wir haben uns unter unsere Pavillons geflüchtet. Die Siegerehrung wurde dann, aufgrund des Regens, ins Innere des Vereinsheims verlegt und hier durften wir uns dann über folgende Plätze freuen:

1. Platz Schüler A Recurve        Maximilian Mäckel           502 Ringe
1. Platz Kadetten Recurve         Patrick Lardschneider    726 Ringe
1. Platz Kadetten Recurve w.     Isabella Löffler                727 Ringe
2. Platz Kadetten Recurve w.    Jennifer Kujawa               581 Ringe
3. Platz Herren Recurve             Kai Griesbacher              779 Ringe
2. Platz Damen Recurve            Vroni Kreuzpointner        755 Ringe
3. Platz Damen Recurve            Sabine Grunau                726 Ringe
3. Platz Master Recurve              Stefan Otto                       762 Ringe
2. Platz Team Tassilo I (Vroni Kreuzpointner, Kai Griesbacher, Stefan Otto)     2.296 Ringe
3. Platz Team Tassilo II (Sabine Grunau, Wolfgang Arndt, Dirk Suppes)        2.203 Ringe

Und nebenbei haben wir, da wir mit 12 Schützinnen und Schützen vertreten waren, noch den Meistbeteiligten Preis entgegennehmen dürfen.

Gratulation an die Abräumer und vielen Dank an den TSV Waldtrudering für ein tolles und gut organisiertes Turnier! So macht Bogenschießen Spaß und wir kommen ganz bestimmt nächstes Jahr wieder.

Jetzt ab nach Hause, Klamotten, Bögen, Ausrüstung und die beiden Tassilo-Zelte (die erst nach Turnierende nass geworden sind) trocken legen und für das nächste Turnier fit machen.

(DS – 15.07.2018 – Ergebnisse)

Wieder einmal wurde die Bayerische Meisterschaft WA 720 in diesem Jahr von den Olchingern ausgerichtet. Nachdem die Tassilos es als bis Freitag noch amtierenden Bayerische Meister (Mannschaftswertung Masterklasse Recurve) nicht mehr geschafft hatten, einen oder sogar mehrere Recurve-Master für die BM 2018 zu qualifizieren, ging es für uns erst am Samstag richtig los. Herren, Damen und Jugend standen auf dem Plan. Und zwar das volle Programm: 2 Wertungsdurchgänge mit anschließendem Finale.

Bei den Herren (Kai Griesbacher, Thomas Knözinger und Dirk Suppes) stand in diesem Jahr eher der Humor im Vordergrund, fast muss man sagen: Galgenhumor, denn keiner der 3 Starter war mit seinen Leistungen zufrieden. Auch bei unserer einzigen qualifizierten Dame Vroni Kreuzpointner lief es nicht wie gewünscht oder erwartet. Den Bedingungen und dem Druck auf einer Bayerischen muss eben doch immer wieder Tribut gezollt werden.

Da mussten halt wieder unsere Tassilo Young Arrows in die Bresche springen, die mit sauberen Durchgängen und guten Ergebnissen glänzen konnten. Für Isabella und Jonas hieß es am Ende der Wertungsdurchgänge sogar: ab ins Finale! Dort musste sich unser Jonas leider - möglicherweise etwas übermotiviert - bereits im 1/4-Finale dem späterem Silbermedaillen-Gewinner geschlagen geben, dem er aber immerhin 2 Matches abnehmen konnte.

Isabella konnte im Halbfinale gegen eine bärenstarke Charline Schwarz - die übrigens an diesem Tag einen neuen deutschen Rekord mit 666 Ringen aufgestellt hatte - 1 Match für sich verbuchen, unterlag aber am Ende und konnte sich leider auch im Bronze-Finale nicht behaupten.

Trotz der einen oder anderen Niederlage muss der Tag am Ende aber doch als Erfolgstag in den Kalendern markiert werden, denn in der Mannschaftswertung waren die Young Arrows auf dem Podest auf Platz 1.2018 BM WA 720 Siegerehrung

Gratulation und Respekt für diese Leistung an die frisch gebackenen Bayerischen Meister Isabella Löffler, Patrick Lardschneider und Jonas Junggeburth!

Für die Schützen selbst sprangen am Ende sogar noch 2 begehrte Scheibennadeln heraus! Das hatten die Kids nun gar nicht im Visier gehabt und heimsten diese erst nach einer kleinen Erinnerung durch den Trainer ein. Wie immer warten nun alle gespannt auf die Zulassungsringzahlen für die DM in Wiesbaden. Wir drücken die Daumen!

Für diejenigen, die mit ihren Ergebnissen an diesem Tag nicht zufrieden waren nur so viel: Kopf hoch, die nächste Meisterschaftsrunden kommt bestimmt und mit dem richtigen Training ist noch viel zu erreichen!

(SO - 08.07.2018 - Ergebnisse)

 

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