Traditionell beendet das Krautkopfturnier die Outdoor-Saison und dem Ruf der Ismaninger sind auch in diesem Jahr wieder viele Schützen gefolgt, um sich zum Abschluss des Outdoor-Jahres noch einmal einer großen FITA „hinzugeben“.

Diese „Hingabe“ fängt damit an, dass der Wecker sonntags (!) um 5:45 Uhr klingelt und das Aufstehen von einem Mantra-artigen Gemurmel, das sich so ähnlich anhört wie: „Ich mach das freiwillig, ich mach das wirklich freiwillig“, begleitet wird. Aber erstmal wach werden, im Auto steigt dann  die Freude auf das Turnier und sogar das Wetter soll an diesem Tag sehr gut werden – das hatten wir auch schon anders.

Bei der Ankunft dann tatsächlich viele sehr gut gelaunte Bogenschützen, die einfach nur Spaß an ihrem Hobby haben und sich den vier Entfernungen stellen wollen. Da wir den ganzen Tag auf dem Platz sein werden, erstmal Zelte aufbauen und häuslich einrichten, dann Bogen zusammenschrauben und sich schon mal mental auf der Schießlinie stehend auf die weiteste Distanz des Tages (bei den Herren 90 Meter) einstellen.2018 Gruppenbild KKT

Der weitere Verlauf gestaltet sich bei solchen Wettkämpfen nahezu immer gleich: schießen, Pause (in den die Scheiben auf die nächste Entfernung gestellt werden), fluchen, lachen, Kopfschütteln über merkwürdig fliegende Pfeile, schießen, innovative Begründungen kundtun warum, die Passe grade eben schlecht werden musste, schießen und so weiter und so weiter.

Alles in Allem durchaus eine Herausforderung, zum Ende hin an der einen oder anderen Stelle auch ein Kampf gegen sich selbst, da Konzentration und Kraft nach über 100 geschossenen Pfeilen gar nicht so leicht aufrecht zu erhalten sind. Am Ende dann der Stolz auf die eigene Leistung und die Gewissheit, eine große FITA gemeistert zu haben!

Wir waren in diesem Jahr leider nur mit sieben Tassilos vertreten, diese konnten allerdings mit tollen Leistungen aufwarten und so standen am Ende

Kai Griesbacher – 1. Platz Herren Blankbogen – 1.055 Ringe
Veronika Kreuzpointner – 2. Platz Damen Recurve – 1.125 Ringe
Sabine Grunau, Veronika Kreuzpointner, Wolfgang Arndt – 2. Platz Mannschaft Schützen Recurve – 3.265 Ringe

auf dem Stockerl und auch der Rest der Truppe kann mit den erzielten Ergebnissen und den gezeigten Leistungen durchaus zufrieden sein.

An dieser Stelle ein großes Lob und ein dickes Dankeschön an den BC Ismaning! Organisation, eine hervorragende Verpflegung, die komplette Durchführung und viele weitere Kleinigkeiten machen dieses Turnier zu einem echten Pflichttermin im Kalender. Wir werden auch im nächsten Jahr wieder dabei sein.

Und jetzt heißt es dann auch schon wieder: vorbereiten auf die vielen Hallenturniere, die nun bald wieder starten werden – wir werden berichten...

(DS – 09.09.2018 – Ergebnisse)

 

2018 Plakat DM WA720"Hauptstadt des Bogensports" - so wurde bereits im Vorfeld die diesjährige Location für die Deutsche Meisterschaft WA 720 betitelt. Und in der Tat, die Veranstalter hatten einige Hebel in Bewegung gesetzt, um die DM medienwirksam zu präsentieren. Dazu gehörten, neben einem optisch sehr ansprechenden Rahmen für die Finals (auf dem "Bowling Green" im Herzen der Stadt), auch die Anwesenheit von Presse, Fernsehen und Politik. Auch ein Livestream der Gold- und Bronzefinals auf www.sportdeutschland.tv half dabei, ein möglichst großes Publikum zu erreichen. Für diejenigen, die den Livestream verpasst haben, ist unter dem Link auch eine Mediathek verfügbar.

Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. Und gerade der war an diesem Wochenende heiß begehrt, denn unter den dutzenden vom Veranstalter aufgestellten Pavillons ging es sehr, sehr eng zu. Insbesondere bei jedem Wechsel der Rotte (A-B / C-D) entstand doch ein erhebliches Gedränge. Auch der Kunstrasenuntergrund trug sicherlich nicht dazu bei, dass die Schützen Höchstleistungen abrufen konnten, da durch ihn auch die Temperaturen von unten fühlbar erhöht wurden. Schade war auch, dass die Siegerehrungen der Nicht-Finalisten sehr lieblos zwischen den Verkaufständen abgehalten wurden, die sprachlichen Einlagen der Offiziellen dazu waren kaum zu hören. Wichtige Punkte, bei denen für den Veranstalter noch Potenzial nach oben besteht, zumal man bei den Finals auch nicht gekleckert, sondern geklotzt hatte.

Von den Tassilo Schützen konnten sich auch in diesem Jahr wieder eine Abordnung unserer Young Arrows für die DM qualifizieren: in der Jugendklasse gingen Isabella Löffler, Jonas Junggeburth und Patrick Lardschneider an den Start. Gut vorbereitet und hochmotiviert wollten sie ihr Können unter Beweis stellen. Bei tropischen Temperaturen wurden die beiden Qualifikationsdurchgänge absolviert; zwischen den Passen hieß es immer wieder: ab in den Schatten und trinken, trinken, trinken!2018 dm wa 720 wiesbaden

Am Ende lagen alle 3 Young Arrows etwas unter Ihren Möglichkeiten, aber bekanntermaßen sind die mentalen Hürden auf einer DM immer etwas höher. Um hier die gewohnten Leistungen zu erbringen, bedarf es schon einer gehörigen Portion Coolness.

Beim Mannschaftsergebnis reichte es immerhin für einen 5. Rang, und das ist bei einer Deutschen Meisterschaft überhaupt nicht zu verachten!

Gratulation an die 3 Jungschützen und ein kräftiges "WEITER SO!"

(SO - 20.08.2018 - Ergebnisse)

 

Am Sonntag fand das 12. Röthenbacher Meterwurstturnier statt, ein Turnier, das wir letztes Jahr für uns entdeckten und das wir auch heuer – trotz 171 Kilometern Anreise in das beschauliche Röthenbach an der Pegnitz – gerne wieder mitgenommen haben.

Wir, das sind in diesem Jahr Otti, Dirk, Vroni und Wolfi. Letzterer ist sogar extra einen Tag vorher mit dem Camper angereist um sich optimal einzustimmen, schließlich geht es in diesem Turnier im wahrsten Sinne um die Wurscht. Und das geht so: für jeden geschossenen Ring gibt es am Ende des Turniers 1 Millimeter Wurscht, die extra für dieses Turnier hergestellt wird!

Und natürlich steht bei diesem Turnier der Spaß definitiv im Vordergrund! Dies wird schon bei der Begrüßung und der Erklärung für alle Neulinge deutlich, warum in Röthenbach 3er Passen geschossen werden: nämlich um den ganzen Körper und den Bewegungsaparat fit zu halten. Auch eine Besonderheit ist, dass alle unter 18 Jahren und Blankbogenschützen auf 30 Meter und alle anderen jeglicher Altersklasse auf 70 Meter schießen. Nach den ersten Pfeilen gab es dann schon diverse Berechnungen wie viele Millimeter man den schon erschossen hat und es wurde insgesamt viel gelacht und geflachst.

2018 roethenbach gruppenbildHier mal ein kleiner Auszug aus einer Konversation während des Turniers: Nach einem wunderschön zur Seite gelöstem Schuss, bei dem der Bogenarm auch noch maximal elegant nach hinten gezuckt hat, kam doch tatsächlich von einem Vereinskollegen: „Also, dass der in die 9 geht, ist pauschal mal nicht verdient!“ Die Antwort nach hinten war: „Stimmt, für so eine perfekte Körperbeherrschung und ein so synchrones Zucken ist die 9 wirklich nicht verdient – eine 10 wäre an der Stelle angebracht!“

In der Pause und / oder am Ende des Turnieres sollte man dann unbedingt (mindestens) eine Steaksemmel oder aber auch „2 im Weckla“ verspeisen – sehr lecker.

Und irgendwann nachmittags ist dann das Turnier zu Ende. Jetzt folgt die Auswertung durch die Röthenbacher und um die Zeit zu überbrücken, darf jeder der Lust hat und sämtliches Zusatzequipment am Bogen abbaut (Stabis, Visier), am Nottingham-Turnier teilnehmen. Hier hat jeder Teilnehmer 2 Pfeile und es muss im Blankbogen-Stil eine 80er Auflage getroffen werden. Begonnen wird bei 20 Metern, jeder der trifft ist in der nächsten Runde, danach wandert die Schiesslinie 5 Meter nach hinten. Und obwohl wir im Vorfeld fleißig trainiert haben, ist der Letzte von uns bei 40 Metern ausgeschieden. Der Gewinner wurde dann tatsächlich auf 65 Metern Entfernung ermittelt – beeindruckend!

Danach folgte die Siegerehrung und die Bekanntgabe der geschossenen Millimeter (nicht Ringe). Das Schöne ist, dass wirklich jeder Schütze einzeln nach vorne gerufen wird und sich seine Wurscht – frisch geschnitten – abholen darf.

Am Ende konnten wir dann sogar noch neben den insgesamt 2.187 Millimeter Wurscht, die wir erschossen haben, zwei Stockerlplätze verbuchen:

Vroni Kreuzpointner - 1. Platz Damen mit 553 Millimetern
Stefan Otto – 3. Platz Herren mit 563 Millimetern

Fazit: Wieder ein tolles und sehr entspanntes Turnier in lockerer Atmosphäre, toller Bogenplatz, bestes Wetter, tolle Mitschützen und wieder sehr leckere Wurscht. Vielen Dank an die SSG Röthenbach für dieses tolle Turnier. Wir sind definitiv auch im nächsten Jahr wieder dabei und werden vorher wieder für das Nottingham-Turnier üben – vielleicht kommen wir ja dann weiter.

(DS – 12.08.2018 – Ergebnisse - Bericht in der Pegnitz-Zeitung)

 

Sommer, Sonne, Sonnenschein...so oder so ähnlich hatten es sich sicherlich viele der 22 anwesenden Tassilos für diesen Samstag gewünscht. Die Realität sah aber dann morgens um 9 Uhr etwas anders aus: Wolken und Regen, Regen, Regen. Trotzdem waren aber alle gemeldeten Teilnehmer (bis auf wenige der üblichen, mitunter etwas verplanten Verdächtigen) zum Turnier erschienen. Das Wetter tat der Laune bei den meisten, sicher aber zumindest bei einem Schützen, keinen Abbruch. Endlich mal wieder im Regen schießen!

Vor dem Start unser großes Zelt in Richtung Schießlinie tragen, damit die Schützen zwischen den Passen Unterschlupf finden und die vielen Zuschauer trocken bleiben. Dann die Scheiben für die 900er Runde herrichten. Danach eine kurze Ansprache von Otti und das Briefing zum Turnierablauf durch Peter. Schon ging es los, ran an die erste Entfernung! Mit viel Spaß wurde die erste Runde geschossen und es wurde viel gelacht.

An dieser Stelle ganz wichtig war die Erkenntnis: „Das ist doch gar kein Regen, das ist doch nur feuchte Luft!“2018 Gruppenfoto Sommer VM

Nach Beendigung der 1. Runde dann erstmal Pause, damit sich Schützen und Zuschauer mit dem obligatorischen Leberkäs, den Brezn, Semmeln und Kartoffelsalat stärken konnten. In der Pause wurde kurzentschlossen entschieden, dass wir nicht die Scheiben verstellen (da unser Scheibenwagen mal wieder „luftlos“ war) sondern die Schießlinie nach vorne verlegen und damit viel weniger Scheiben umbauen müssen, als wenn wir an unserer ursprünglichen Schießlinie bleiben – PERFEKT!

In der Pause hat der Regen übrigens aufgehört um pünktlich zur zweiten Entfernung wieder einzusetzen! Egal, ab an die Linie und weiter geht’s mit den nächsten Pfeilen. Lachen, schimpfen und Kopfschütteln über komisch fliegende Pfeile – es war auch in dieser Runde wie allgemeinen auf Bogenturnieren üblich wieder alles vertreten.

Dann die nächste Pause, wieder wandern wir mit der Schießlinie nach vorne. Fertigmachen für die dritte und letzte Entfernung! Der Wettergott hatte endlich ein Einsehen, der Regen hörte auf und es wurde für die letzten 30 Pfeile sogar nochmal warm. So konnte man entspannt zunächst die Regenjacke, später dann die restliche Regenkleidung ablegen.

Turnierende – alle haben durchgehalten, klasse!

Insbesondere ein großes Lob an unsere vielen Turnierneulinge die mit großem Spaß dieses Regenturnier bewältigt und teilweise sogar sehr beeindruckende Ergebnisse geschossen haben. Apropos Turnierneulinge: wirklich toll das insbesondere so viele unserer jungen Schützinnen und Schützen ihre erste Turniererfahrung an unserer diesjährigen VM gesammelt haben!

Abschließend gab es natürlich noch die Siegerehrung für alle Klassen, danach gingen Alle mit einem Lächeln nach Hause.

An dieser Stelle vielen Dank an Peter für die Ampelsteuerung, die Kampfrichterrolle, die Unterstützung der Rookies beim Ringezählen und die gewohnt routinierte Auswertung! Danke an alle Schützinnen und Schützen für ein tolles Turnier und auch ein Dankeschön an alle Eltern, Omas und Opas fürs Anfeuern der Kinder. So macht Vereinsleben Spaß! Wir freuen uns schon jetzt auf die kommenden Trainings, Turniere und die nächsten Events im Verein.

(DS – 21.07.2018 – Ergebnisse - Impressionen1 - Impressionen2)

 

Die 900er Runde in Waldtrudering zeichnet sich jährlich unter anderem dadurch aus, dass es an diesem Tag immer besonders heiß ist, was auch in diesem Jahr wieder so war, zumindest zum Start. Bei Ankunft dann eine Premiere: Erstmalig hatten wir unsere neuen Pavillons dabei und haben diese, inklusive Fahnen, direkt nebeneinander platziert – schon ein imposantes Bild!

Danach dann „Business as usual“, Bogen aufbauen, aufwärmen und dann geht’s auch schon mit den Probepfeilen und danach mit der ersten Wettkampfentfernung los.

Zwischen den Passen haben sich dann alle Tassilos immer wieder unter unseren Vereins-Pavillons vor der Sonne schützen können, man war mit Allen im Austausch und natürlich kam so auch der Spaß untereinander nicht zu kurz. Eine Besonderheit die wir so (wo wir teilweise weiter verstreut sitzen) auch noch nicht hatten und die echt cool war.2018 900er Waldtrudering

Nach den ersten 30 Pfeilen, die ohne nennenswerte Ereignisse verliefen, dann Pause und wieder eine Besonderheit: in Waldtrudering werden nämlich nicht die Scheiben umgestellt, sondern die Schießlinie wird einfach nach vorne verlegt, damit wandert die ganze Zeltstadt 10 Meter in Richtung Scheiben. Also Zelte umstellen, Essen und dann auch schon für die nächste Entfernung bereitmachen. Wichtig dabei ist, das Visier umzustellen! Aber dank Günther Kirschneck (dem leitenden Kampfrichter) konnte das an diesem Tag wirklich keiner vergessen. Also auf geht’s, die nächsten 30 Pfeile fliegen lassen, auch hier wieder keine besonderen Ereignisse.

Nächste Pause und wieder wandert die Zeltstadt. In der Zwischenzeit zogen ein paar dunkle Wolken auf, die Sonne verschwand und auch die Wetter-Apps sagten Regen voraus – schaun mer mal ob das Wetter in der letzten Runde hält. Also, auf geht´s in die letzte Entfernung des Turniers. In dieser Runde gab es dann einige wirkliche dicke Regentropfen, aber immer nur vereinzelt und nix Wildes.

Geschafft, Turnierende und Applaus für ein echt gutes Turnier! Jetzt noch das obligatorische Gruppenfoto, dann den Bogen abbauen und auf zur Siegerehrung – mal schauen was wir erreichen konnten. Das war der eigentliche Plan...das Foto haben wir gerade noch geschafft, doch dann ging für 20 Minuten ein Wolkenbruch über dem Platz nieder und wir haben uns unter unsere Pavillons geflüchtet. Die Siegerehrung wurde dann, aufgrund des Regens, ins Innere des Vereinsheims verlegt und hier durften wir uns dann über folgende Plätze freuen:

1. Platz Schüler A Recurve        Maximilian Mäckel           502 Ringe
1. Platz Kadetten Recurve         Patrick Lardschneider    726 Ringe
1. Platz Kadetten Recurve w.     Isabella Löffler                727 Ringe
2. Platz Kadetten Recurve w.    Jennifer Kujawa               581 Ringe
3. Platz Herren Recurve             Kai Griesbacher              779 Ringe
2. Platz Damen Recurve            Vroni Kreuzpointner        755 Ringe
3. Platz Damen Recurve            Sabine Grunau                726 Ringe
3. Platz Master Recurve              Stefan Otto                       762 Ringe
2. Platz Team Tassilo I (Vroni Kreuzpointner, Kai Griesbacher, Stefan Otto)     2.296 Ringe
3. Platz Team Tassilo II (Sabine Grunau, Wolfgang Arndt, Dirk Suppes)        2.203 Ringe

Und nebenbei haben wir, da wir mit 12 Schützinnen und Schützen vertreten waren, noch den Meistbeteiligten Preis entgegennehmen dürfen.

Gratulation an die Abräumer und vielen Dank an den TSV Waldtrudering für ein tolles und gut organisiertes Turnier! So macht Bogenschießen Spaß und wir kommen ganz bestimmt nächstes Jahr wieder.

Jetzt ab nach Hause, Klamotten, Bögen, Ausrüstung und die beiden Tassilo-Zelte (die erst nach Turnierende nass geworden sind) trocken legen und für das nächste Turnier fit machen.

(DS – 15.07.2018 – Ergebnisse)

Wieder einmal wurde die Bayerische Meisterschaft WA 720 in diesem Jahr von den Olchingern ausgerichtet. Nachdem die Tassilos es als bis Freitag noch amtierenden Bayerische Meister (Mannschaftswertung Masterklasse Recurve) nicht mehr geschafft hatten, einen oder sogar mehrere Recurve-Master für die BM 2018 zu qualifizieren, ging es für uns erst am Samstag richtig los. Herren, Damen und Jugend standen auf dem Plan. Und zwar das volle Programm: 2 Wertungsdurchgänge mit anschließendem Finale.

Bei den Herren (Kai Griesbacher, Thomas Knözinger und Dirk Suppes) stand in diesem Jahr eher der Humor im Vordergrund, fast muss man sagen: Galgenhumor, denn keiner der 3 Starter war mit seinen Leistungen zufrieden. Auch bei unserer einzigen qualifizierten Dame Vroni Kreuzpointner lief es nicht wie gewünscht oder erwartet. Den Bedingungen und dem Druck auf einer Bayerischen muss eben doch immer wieder Tribut gezollt werden.

Da mussten halt wieder unsere Tassilo Young Arrows in die Bresche springen, die mit sauberen Durchgängen und guten Ergebnissen glänzen konnten. Für Isabella und Jonas hieß es am Ende der Wertungsdurchgänge sogar: ab ins Finale! Dort musste sich unser Jonas leider - möglicherweise etwas übermotiviert - bereits im 1/4-Finale dem späterem Silbermedaillen-Gewinner geschlagen geben, dem er aber immerhin 2 Matches abnehmen konnte.

Isabella konnte im Halbfinale gegen eine bärenstarke Charline Schwarz - die übrigens an diesem Tag einen neuen deutschen Rekord mit 666 Ringen aufgestellt hatte - 1 Match für sich verbuchen, unterlag aber am Ende und konnte sich leider auch im Bronze-Finale nicht behaupten.

Trotz der einen oder anderen Niederlage muss der Tag am Ende aber doch als Erfolgstag in den Kalendern markiert werden, denn in der Mannschaftswertung waren die Young Arrows auf dem Podest auf Platz 1.2018 BM WA 720 Siegerehrung

Gratulation und Respekt für diese Leistung an die frisch gebackenen Bayerischen Meister Isabella Löffler, Patrick Lardschneider und Jonas Junggeburth!

Für die Schützen selbst sprangen am Ende sogar noch 2 begehrte Scheibennadeln heraus! Das hatten die Kids nun gar nicht im Visier gehabt und heimsten diese erst nach einer kleinen Erinnerung durch den Trainer ein. Wie immer warten nun alle gespannt auf die Zulassungsringzahlen für die DM in Wiesbaden. Wir drücken die Daumen!

Für diejenigen, die mit ihren Ergebnissen an diesem Tag nicht zufrieden waren nur so viel: Kopf hoch, die nächste Meisterschaftsrunden kommt bestimmt und mit dem richtigen Training ist noch viel zu erreichen!

(SO - 08.07.2018 - Ergebnisse)

 

Traumhaftes Wetter, nahezu perfekte Organisation und ein motiviertes Starterfeld - das sind die richtigen Zutaten, die die Turniersuppe schmackhaft machen. Ausgiebige und teilweise langwierige Vorbereitungen waren in den letzten Wochen das prägende Element bei den vielen, willigen Helfern. Aber, neben aller Arbeit und - man darf ruhig sagen: tlw. auch Stress - hat es doch im Großen und Ganzen richtig Spaß gemacht. Vor allem das Miteinander war gewaltig und natürlich auch von viel, viel Humor geprägt. So konnten auch noch die letzten, hartnäckigen Unwägbarkeiten noch kurz vor dem Turnier geregelt werden. Die abschließenden Arbeiten am Samstag wurden zudem flott abgewickelt und bei der finalen Platzabnahme mit der leitenden Kampfrichterin Alexandra Müller-Neuhaus gab es kaum Beanstandungen, so dass der Tag mit einem gemeinsamen Grillen beendet werden konnte.

Zu Beginn des Turniertages wurde es aber erst mal hektisch, denn die lange Pause seit dem letzten Aschheimer Bogenturnier hatte dann doch zur Folge, dass uns scheinbar ein paar Erfahrungswerte verloren gegangen waren und das Team etwas zu spät die Arbeiten aufnahm. Aber wenn alle zusammenhelfen, sind solche Herausforderungen schnell gemeistert und sowohl die Startnummern- als auch die Essensausgabe funktionierten im Handumdrehen. Nach ein paar warmen Worten der Bogensportleitung durften die Schützen in die Wertungsdurchgänge starten. Hier konnten auch die Tassilo Schützen einige Erfolge erzielen:

1. Platz Kadetten: Jonas Junggeburth, 598 Ringe

1. Platz Kadetten weibl: Isabella Löffler, 539 Ringe

2. Platz Schüler A: Noah Harrer, 484 Ringe

3. Platz Schüler A: Maximilian Mäckel, 483 Ringe

3. Platz Kadetten: Patrick Lardschneider, 521 Ringe

3. Platz Damen: Vroni Kreuzpointner, 496 Ringe

1. Platz Mannschaftswertung 60m: Jonas Junggeburth, Patrick Lardschneider, Isabella Löffler, 1658 Ringe

3. Platz Mannschaftswertung 70m: Vroni Kreuzpointner, Kai Griesbacher, Thomas Knözinger, 1533 Ringe

2018 4 Aschheimer Bogenturnier

Mit diesen Leistungen im Gepäck, konnten sich Vroni, Knözi, Kai, Isabella und Jonas für das Finale qualifizieren. Zur Erinnerung: beim Aschheimer Bogenturnier finden die Finals klassen- und geschlechterübergreifen auf 70, 60 und 50m statt. Knözi, Jonas und Isabella schossen sich noch ins Viertelfinale, nachdem Isabella kurz vorher gezeigt hatte, dass sie Nerven wie Drahtseile hat: nach einem Punktestand vom 5 : 5 gegen Andi Blaschke kam es zum Stechpfeil, den Isa präzise und cool ins X nagelte. Wow - Respekt!

Im Halbfinale konnte dann nur noch Jonas mithalten und schoß sich dort mit konstanter Leistung und 6 : 0 Punkten ins Goldfinale, wo er wiederum ein 6 : 0 schaffte! Starke Leistung! Somit konnte Jonas bei der Preisverleihung für die Finalsieger, die durch den Aschheimer Bürgermeister Thomas Glashauser und die 1. Gauschützenmeisterin Renate Seethaler unterstützt wurde, auch noch den ersten Platz in der Finalwertung einheimsen.

Gratulation an alle genannten Schützen!

Alles in Allem ein sehr erfolgreicher Tag für die Aschheimer Bogenschützen, egal ob sie im Turnier ihr Können unter Beweis stellten, oder "nur" an der der Organisation und Umsetzung beteiligt waren. Nachdem in Windeseile der Platz wieder für den Trainingsbetrieb hergerichtet und die nötigen Aufräumarbeiten erledigt waren, ließen zu Ausklang des Tages die restlichen noch anwesenden Helferlein bei einem wohlverdienten, kühlen Bier den Tag Revue passieren. Beim Fazit waren sich alle einig: ein geiler Tag, weiter geht's im nächsten Jahr, und: wir haben's gerockt!

(SO - 01.07.2018 - Ergebnisse - Bildergalerie)

 

Am Sonntag fand das 2. Augsburger Zirbelnussturnier inklusive Finalschießen statt. Das Besondere an diesem Turnier ist, dass die besten drei Schützen des Finales (Herren- und Damenklasse schießen gemeinsam) und die Besten drei Schützen in der Compoundklasse (hier Herren- und Masterklasse und Männer / Frauen gemeinsam) ein Preisgeld gewinnen können. Dementsprechend kann man hier auch Nationalkader-Schützen an der Schiesslinie sehen und wer ganz viel Glück - oder Pech - hat, schießt dann mit einem Nationalkader-Schützen auf eine Scheibe. Auch ist traditionell der komplette Bayernkader vor Ort dabei.2018 Augsburg Zirbelnuss Gruppe

Dieses starke Teilnehmerfeld konnte aber sieben tapfere Tassilos nicht davon abhalten den Weg nach Augsburg anzutreten – wobei unser Jonas für den Bayernkader an den Start ging.
Nachdem im Vorfeld eine unserer Schützinnen eine Regenwahrscheinlichkeit von 236% und wolkenbruchartige Regenfälle vorhergesagt hatte, war das Wetter am Ende doch nicht so schlecht wie befürchtet. Auf dem schönen Gelände der Augsburger erwarteten uns 15 Grad und ab und an sogar Sonnenschein...Wer die richtige Wetter App auf seinem Handy hat, dem war das schon im Vorfeld klar ;-)

Der Ablauf solcher Turniere und der Austausch in den Pausen gestaltet sich immer gleich und ist dem geneigten Leser sicherlich schon aus vielen vorherigen Berichten bekannt. Was aber nicht immer gleich ist, sind Besonderheiten oder Begebenheiten die sich manchmal zutragen. Heuer war es dann mal wieder so weit: es soll Schützen geben die nur mit 7 Wettkamp-Pfeilen losfahren - da der neue Satz noch unfertig im Keller liegt - aber in einem morgendlichen Gedankenhoch sicherheitshalber mal die 3D-Pfeile mitnehmen, falls doch was passiert (allerdings ohne eine 70 Meter Einstellung für diese Pfeile zu haben). Wird schon nix passieren. Sicher? Nein!2018 Augsburg Zirbelnuss Pfeil

Direkt in der 1. Trainingspasse schießt ein Mitschütze so auf den schon in der Scheibe steckenden Pfeil, dass dieser komplett zerstört wird. Pech, gehört aber dazu. Und nun? Riskieren mit nur 6 Pfeilen ins Turnier zu starten? Lieber nicht. Kurzer Sprint zum Auto und die anderen Pfeile holen. Ist ja noch Zeit und „In der Ruhe liegt die Kraft“. Also mal eben schnell den Klicker korrigieren und das Visier ausschießen - passt einigermaßen, auf ins Turnier und einfach während der 1. Wettkampfpasse mal schauen, ob die Einstellungen ok sind. Gerüchte zum Ende des Turniers besagen, dass unser Schütze die Pfeile nun in den kommenden Wettkämpfen immer nutzen wird, da sie offensichtlich ganz gut treffen. Wie auch immer, wir sind wieder um eine Erfahrung und eine Bogengeschichte reicher!

Am Ende konnten wir dann auch wieder 1 ½ Stockerplätze und für uns verbuchen

3. Platz in der Masterklasse Recurve – Alexander Panfili mit 560 Ringen
2. Platz in der Jugend Recurve (gestartet für den BSSB) – Jonas Junggeburth mit 617 Ringen

Herzlichen Glückwunsch!

Im Viertelfinale auf 60 Meter standen sich dann auch gleich direkt Alex und Jonas im Vereinsinternen Duell gegenüber, wobei Jonas den Generationenvergleich deutlich für sich entscheiden konnte und ins Halbfinale und sogar in Final einzog. Hier konnte er dann 2. Platz gegen seinen Kaderkollegen Dominic Merkel erkämpfen.

Vielen Dank an den BSC Augsburg für ein toll organisiertes und rundherum gelungenes Turnier. Wir kommen bestimmt nächstes Jahr wieder.

(DS – 24.06.2018 – Ergebnisse)

 

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