Die Königin ist Vergangenheit - hoch lebe der König
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Die Königsproklamation war natürlich wieder DER Höhepunkt bei unserem diesjährigen Sommerfest, aber dazu gleich mehr. Leider konnte die Delegation, die die Tassilo-Fahnen auf der Bayerischen Meisterschaft in Hochbrück hochgehalten hat, erst gegen 20 Uhr dazustoßen, aber dies tat dem Ganzen keinen Abbruch.
Organisation und Aufgabenverteilung erstklassig geregelt, kamen auch die Nachzügler noch problemlos in den Genuss der frisch gegrillten Leckereien und einer kühlen Halben Bier. Nur für die traumhaften Torten und Kuchen, die von einigen TeilnehmerInnen mitgebracht wurden, war es leider schon zu spät, da diese in Rekordzeit verteilt und vertilgt waren. Schade – vielleicht mehr Glück im nächsten Jahr?
Ein Thema ließ sich Bogensportleiter Otti allerdings nicht nehmen, bevor endlich mit der Königsproklamation begonnen werden konnte: die Verkündung, dass die Tassilo Schützen bei der Bayerischen in diesem Jahr – genauer gesagt: heute – einen Meistertitel erkämpft haben. Lena Werner erkämpfte sich – selbst am meisten überrascht – die Goldmedaille bei den Recurve Juniorinnen, und das denkbar knapp mit nur 1 Ring Vorsprung gegenüber der Silbermedaillistin aus Kleinlangheim (siehe auch Hauptbericht hier). Neben den wohlverdienten Gratulationen gab es dafür natürlich einen donnernden Applaus aus der Runde!
Danach wurde es offiziell: die Könige des Schützenjahres 2026 wurden offiziell proklamiert und erhielten die wohlverdienten Schützen-, Bogen-, Wurst- und Brez’nketten.
Bogen Kugeldisziplinen
Bogen-/Schützenkönig Dirk Suppes Toni Jakob
Wurstkönig Marc Pachmann Manuel Meßner
Brez‘nkönig Tim Cordes Dominik Ortner
Und wie es mittlerweile geübte Praxis ist, verteilten Ihro Hoheiten, die Wurst- und Brez’nkönige – nachdem Ihnen ausgiebig gehuldigt wurde – ihre verzehrbaren Trophäen freizügig unter Ihren Untertanen. Böse Zungen behaupten ja, dies könne ein Grund sein, warum sie sich oftmals größerer Beliebtheit erfreuen als die Könige auf den ersten Plätzen.
Danach konnte endlich zum gemütlichen Teil des Abends übergangen, bzw. dieser fortgesetzt werden. Neben den vielen positiven Eindrücken der diesjährigen Feier konnten auch einige wenige Anregungen für das Nächste Jahr gesammelt werden.
Der stärkste positive Eindruck war aber auch in diesem Jahr wieder: die Tassilos sind schon eine geile Truppe!
(SO - 18.07.2026 - Bildergalerie)
Bayerische Meisterschaft – drei Tage Action
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Freitag – Bayerische Meisterschaft
Zu einer sehr entspannten Uhrzeit ging es am Freitag zum bekannten Schauplatz nach Hochbrück. Die drei Teilnehmer waren Robert, Klaus und Dirk, die nach Bogenaufbau, abholen der Startnummern und Bogenkontrolle bei guter Stimmung unter dem Tassilo-Pavillon saßen. Heute gab es keine Lose zu ziehen oder Ähnliches, um zu bestimmen, wer in der Mannschaft schießt: Bei genau drei anwesenden Mastern stellte sich die Mannschaft praktisch selbst auf. Pünktlich um 12:00 Uhr war von der Wurfscheibenanlage kein Ton mehr zu hören, dafür wurden wir mit köstlichem Grillduft gefoltert. Gegen 13:00 Uhr brachte Wolfi noch Schrauben für den Pavillon mit, damit Robert nicht wieder von der Schießlinie zum Festhalten des Zelts sprinten muss. Um 13:25 Uhr flogen die ersten Probepfeile, der Wind frischte auf und die Knallschützen kehrten zurück. Der Wettkampf verlief bis auf eine Ausnahme ruhig: Einem Mitschützen brach beim Abschuss eine Nocke, und mit einem lauten Knall segelten beide Wurfarme nach vorne. Hui! Also: Bogen wieder zusammenbauen, erleichtert feststellen, dass nichts weiter passiert war, Pfeile nachschießen und den Wettkampf routiniert fortsetzen. Ansonsten blieb es ereignislos – abgesehen von Kopfschütteln, Schulterzucken und Wind aus sämtlichen Richtungen, der selbstverständlich immer genau in der Pause ebenfalls pausierte. Der Schuss und der Schussaufbau fühlten sich gut an, umso größer war das anschließende Kopfkratzen, wenn auf der Scheibe plötzlich ein buntes Durcheinander steckte. So schlecht hatte sich der Schuss doch gar nicht angefühlt!
Um 16:45 Uhr verdunkelte sich der Himmel hinter uns zusehends, und einige Wetter-Apps gewährten uns noch 30 Minuten Schonfrist. Um 17:50 Uhr endete der Wettkampf bei strahlendem Sonnenschein und ohne einen einzigen Regentropfen während der gesamten Zeit – trotz der düsteren Vorhersage. Wetter-App: 0, Bogenschützen: 1.
Einzig auf die Schützen ist Verlass: Wieder einmal waren nicht alle mit ihrer gezeigten Leistung zufrieden. Dennoch haben sich alle drei gut geschlagen oder stark zurückgekämpft.
Samstag – Bayerische Meisterschaft, Sommerfest und Königsproklamation
Auf nach Hochbrück – diesmal zu einer deutlich sportlicheren Uhrzeit. Es gab wieder ein großes Hallo mit bekannten Schützen, die man teilweise nur hier trifft.
Die Tassilos um Manola, Theo, Amin, Tim, Lena und Julian starteten, unterstützt von Otti und Wolfi, auf der rechten Seite des Feldes. Ich stand links, mit Dirk als Spotter. Die Windverhältnisse waren für Hochbrück ganz okay – was dort ungefähr so viel heißt wie: Der Hut blieb meistens auf dem Kopf. Ein kurzer Regenschauer tat der Laune keinen Abbruch, und da die Sonne sofort wieder am Start war, konnte es munter weitergehen.
Ruckzuck waren die Wertungspfeile geschossen. Für die Jugend sowie die Damen- und Herrenklasse hieß es nun abzuwarten, wer ins Finale einzieht und damit um den bayerischen Meistertitel in der jeweiligen Klasse schießt. Bei den Junioren findet kein Finale statt; hier zählt das Ergebnis der Qualifikationsrunde. In dieser konnte sich Lena den ersten Platz sichern und ist damit neue bayerische Meisterin bei den Juniorinnen! Herzlichen Glückwunsch und volles Gratulat, Lena! Stark gemacht!
Auch unsere anderen Schützen haben sich gut und tapfer geschlagen. Selbst wenn nicht jeder mit seiner Leistung zufrieden war: Ihr habt das alle – teilweise bei eurer ersten BM – toll gemacht.
Ich konnte die Punkte, an denen ich arbeite, ganz gut umsetzen und hatte mir vorgenommen, falls ich in die Finalrunde kommen sollte, diesmal nicht wieder so knapp auf Rang acht zu landen.
Okay, Platz sechs ist doch ein guter Ausgangspunkt. Denkste. Nach dem Blick auf die Rangliste folgte die Ernüchterung: Gleich im ersten Match ging es gegen die starke Jana aus Freising. Die Empathie durfte nicht über den Siegeswillen triumphieren, und so lieferten wir uns ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das mit einem Stechpfeil und dem besseren Ende für mich endete. Puh, erste Runde überstanden! Im Halbfinale wartete Hannah Hefter vom BSF Esselbach. Hier musste ich mich mit 3:7 geschlagen geben. Ich gebe zu, dass Kraft und Konzentration nicht mehr ganz auf Höchstniveau waren. Jetzt einen Kaffee! Doch nein, ich hatte mal wieder nicht kapiert, dass es nun um Bronze ging – Verlängerung statt Koffein. Jetzt hieß es für alle: Sitzfleisch und Nerven behalten, denn zuerst kamen die Finals der Jugend. Es dauerte also noch, bis ich mein Bronzefinale schießen durfte. Nach einigen langen Matches und Stechpfeilen in den vorherigen Finals waren wir an der Reihe: Johanna Protze vom BSV Erlangen, amtierende deutsche Vizemeisterin im Freien, gegen mich. Manchmal könnte man ein Drehbuch nicht besser schreiben: Just in dem Moment, als wir zu den Finalscheiben liefen, frischte der Wind so stark auf, dass es für uns richtig zäh wurde, den Visierpin überhaupt auf der Scheibe zu halten. Bei 20 Sekunden pro Pfeil bleibt nicht viel Zeit, um abzusetzen oder auf eine Lücke im Sturm zu warten. Johanna meisterte das besser; bei mir war anscheinend nicht mehr drin. So erkämpfte sie sich die Bronzemedaille. Anschließend entschuldigte ich mich noch bei Wolfi, der als mein „Runner“ agierte, dafür, dass er so schlechte Pfeile werten und ziehen musste.
Ganz herzliche Gratulation an Johanna und danke für den wirklich freundlichen Austausch im Nachhinein – inklusive gemeinsamen Schimpfens auf den Wettergott. Bei den restlichen Matches herrschte nämlich für Hochbrück nahezu Windstille. Nach einem flotten Umbau und der anschließenden Siegerehrung ging es für mich, erschöpft und als Viertbeste der Damenklasse in Bayern, ab zu unserem Sommerfest.
Sonntag – Bayerische Meisterschaft
Heute war die Zahl der Tassilo-Teilnehmer wieder etwas übersichtlicher. Links ging Manfred bei den Compoundern an den Start, rechts unsere Jüngsten: Maxi bei den Schülern B und Lisa bei den Schülern A. Der vermeintliche Trainerüberschuss mit Wolfi, Dirk, Chrissi und mir erwies sich wieder einmal als genau richtig. Das Wetter schlug – fast schon typisch für Hochbrück – ziemliche Kapriolen. Nach zwei geschossenen Passen, von denen sechs Pfeile in einem ordentlichen Schauer ertränkt wurden, musste der Wettkampf wegen des starken Regens unterbrochen werden. Es wurde eine vermeintlich 30-minütige Pause eingelegt. Dank des notwendigen Auflagenwechsels, des kompletten Neuausdrucks der Schusszettel – tropfnass und völlig durchgeweicht – sowie des erneuten Aufwärmens inklusive Probepfeilen dauerte sie dann doch etwas länger. Kurz bevor es weiterging, kam überraschend Bine vorbei. Sie hatte ihrem tropfnassen Compound-Mann Manfred trockene Kleidung mitgebracht. Wir erfuhren noch, dass es bei ihm überhaupt nicht lief. Da man sich von seinem Partner jedoch manchmal nichts sagen lässt, verabschiedete ich mich von den beiden Recurvern und wurde kurzerhand zur Compoundtrainerin. Kann ja nicht so anders sein 😅 Nach kurzer Rückversicherung bei Christiane vom SC-U Germering und eingehendem visuellen Studium von Manfred gab es den einen oder anderen Tipp – plus die mentale Komponente: Wenn jemand zuschaut, strengt man sich automatisch ein bisschen mehr an. Siehe da: Manfred kletterte Stück für Stück aus seinem Loch und konnte den Wettkampf für sich noch positiv abschließen. Bei unseren beiden Youngstern lief der zweite Durchgang ebenfalls nochmal besser. Auch hier arbeiteten die Coaches mit allen Tricks und Mitteln, sodass am Ende auf dem Mannschaftsfoto strahlende Gesichter zu sehen waren. Vier Trainer für drei Schützen? Wir nennen das Vollversorgung.
Gratulation an Maxi zur Teilnahme an seiner ersten bayerischen Meisterschaft – und das mit einem respektablen Ergebnis. Dazu gab es eine imaginäre Kopfnuss dafür, schon gleich an das nächstgrößere Event zu denken. Auch Lisa hat ganz viele Daumen hoch verdient: Nach ihrer Schulterverletzung hielt sie super durch und lieferte ein gutes Ergebnis ab.
Zum Schluss ein herzlicher Dank an das gesamte Team des BSSB rund um Stefan Fent, an die Kampfrichter, Auswerter, Techniker und alle weiteren Helfer im Hintergrund, die erneut unzählige Stunden in unseren Sport investiert haben, um dieses Event möglich zu machen.
Danke für den wieder einmal hervorragend von Kati, Georg und Tobi – am Sonntag ergänzt durch Chrissi – moderierten Livestream. Schön, dass Dirk und ich erneut in der „Kiss Cam 😘“ waren. Manche Traditionen muss man einfach fortsetzen.
Das war es von einem spannenden, ereignisreichen und durchaus erfolgreichen Wochenende. See you next time.
(VK – 20.07.2026 – Fotogalerie - Ergebnisse)
Unser 9. Aschheimer Bogenturnier
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Es war wieder einmal so weit: Unser eigenes Turnier – inzwischen bereits die 9. Ausgabe – stand auf dem Programm. Die Vorbereitungen begannen schon Monate vorher in kleiner Runde: Ausschreibung festlegen, Modalitäten klären und vor allem prüfen, ob wir genügend Kampfrichter finden, damit das Ganze wieder international rekordberechtigt durchgeführt werden kann. In den Wochen vor dem Turnier wurde die Runde dann größer – und die Videocalls regelmäßiger. Punkt für Punkt gingen wir alles durch, organisierten, hakten ab und versuchten, nichts zu vergessen.
Am Samstag vor dem Turnier folgten mit zahlreichen Helfer:innen der Platzumbau und der Aufbau. Im Anschluss daran gab es den schon traditionellen Grillabend für alle Helfer:innen der beiden Tage.
Am Sonntag startete um 7 Uhr für die Küchencrew und den ersten Teil der Helfertruppe das bunte Treiben. Aber Stopp: bevor irgendetwas anderes passieren durfte, bekam Marc erst aus der Bogenhütte und kurz darauf noch einmal in schönstem Bariton von der Platzcrew sein Geburtstagsständchen. Happy Birthday, Marc!
Die Stimmung war bestens. Während die notwendigen Arbeiten erledigt wurden, wurde viel gelacht, geflachst und nebenbei viel geschafft. Kaum hatte man sich versehen, tauchten auch schon die ersten Schützinnen und Schützen auf und richteten sich für den Tag häuslich ein. Nach und nach füllte sich unser Platz, und die Zeltstadt wuchs. Kurz vor Turnierstart kam dann noch etwas Hektik auf: Die Ampeln arbeiteten nicht parallel. Wolfi und Marc sprinteten in die Halle, bauten die dortige Ampel ab und am Platz wieder auf. Glücklicherweise liefen danach beide Ampeln synchron – und der Wettkampf konnte starten. Teamwork, Technik und ein kleiner Sprint: manchmal braucht es eben alles.
Dann folgte das Übliche: Begrüßung, Probepfeile, Wettkampf. Bis auf einen Einsatz der Platzcrew – eine Scheibe musste gewechselt werden – lief die Qualirunde ohne besondere Vorkommnisse durch. Danach erfolgte die Auswertung, und es stand fest, wer im Finale antreten durfte.
Während für die Klassen ohne Finale und für die Mannschaften bereits die Siegerehrung stattfand, wurde auf dem Platz alles für die Finalrunden vorbereitet: Scheiben verstellen, neu ausrichten, Scoreboards montieren und frische Auflagen anbringen.
Die Finalrunde war im Vorfeld akribisch geplant worden. Auf jeder Startnummer war der Finalbaum abgedruckt, sodass jede:r wusste, auf welche Scheibe es nach gewonnenen oder verlorenen Matches als Nächstes ging. Das System hat sich bewährt und wird im nächsten Jahr mit kleinen Optimierungen sicherlich wieder zum Einsatz kommen. Es gab spannende Matches, einige Stechpfeile und am Ende viele glückliche und strahlende Siegerinnen und Sieger. An dieser Stelle auch ein herzlicher Glückwunsch an Maxi – einen von zwei Tassilos, die an den Start gehen durften – zum 2. Platz bei den Schülern B. Stark gemacht!
Während der Siegerehrung wurde in der Küche bereits fleißig geräumt, die Abendcrew brachte den Platz wieder in seinen Ursprungszustand, und gut eineinhalb Stunden nach Turnierende sah unser Bogenplatz schon wieder aus wie immer. Fast so, als wäre nichts gewesen.
Abschließend bleibt nur noch, ganz herzlich Danke zu sagen.
- Danke an die Kampfrichter Alex, Rafal, Moni und „Azubi“ Sabine. Ohne Euch könnten wir das Turnier nicht international rekordberechtigt durchführen.
- Danke an alle Schützinnen und Schützen für Euer Kommen.
- Danke an alle Kuchenlieferantinnen und Kuchenlieferanten – es wurden wahre Meisterwerke abgeliefert!
- Danke an das Team vom BCI für die Zurverfügungstellung der beiden Gutscheine, die am Ende unter allen noch Anwesenden verlost wurden.
- Danke an Phillip von Archery Results für den persönlichen Support vor Ort und der Neuprogrammierung des Systems direkt vor Turnierstart aufgrund der Neuregelung der 10er und X.
- Danke an unsere Jugend für die Mithilfe beim Verkauf.
- Ein großes Dankeschön an Miri und Lisa für die ganztägige Betreuung der Scheiben der Schüler B und die persönliche Betreuung von Maxi – wir sind gespannt, wie er das wieder gutmacht 😄
- Danke an knapp 40 (!) Helferinnen und Helfer der Tassilos in der Küche im Verkauf, an der Ampel, auf dem Platz und bei allen sonstigen zu bewältigenden Aufgaben. Es ist großartig zu erleben, dass neben den „alten Hasen“ auch viele neue Vereinsmitglieder mithelfen, anpacken und sofort mittendrin statt nur dabei sind. Wir haben es schon oft geschrieben und gesagt: so macht Vereinsleben Spaß und man ist gerne dabei.
Auch wenn man am Abend in viele erschöpfte Gesichter blickte, war es für uns ein toller Tag. Wir hoffen, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ging es genauso.
Wir freuen uns schon darauf im nächsten Jahr mit dem 10. Aschheimer Bogenturnier ein kleines Jubiläum zu feiern. Die Vorfreude ist heute schon da – die To-do-Liste auch...
(DS – 14.07.2026 - Ergebnisse - Bildergallerie)
Tassilos bei der WA900 des TSV Waldtrudering - Wetterkapriolen, Eis und jede Menge Podestplätze
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Kaum war die Ausschreibung für die WA900-Runde des TSV Waldtrudering veröffentlicht, dauerte es nicht lange, bis sich zahlreiche Tassilos einen der begehrten Startplätze gesichert hatten. Kein Wunder – schließlich gehört das Turnier inzwischen für viele fest zum Wettkampfkalender.
Am Wettkampftag trafen wir uns auf dem Sportgelände des TSV Waldtrudering. Das Wetter zeigte sich dabei zunächst deutlich gnädiger als noch eine Woche zuvor beim Jubiläumsturnier des PSV, wo uns Temperaturen von über 34 °C ordentlich ins Schwitzen gebracht hatten.
Als ich kurz vor 9 Uhr eintraf, musste ich feststellen, dass die meisten bereits da waren. Die Pavillons standen schon und waren – ganz professionell – mit den Bogenkoffern gegen Wind gesichert. Heringe? Die gab es natürlich auch. Allerdings lagen sie praktischerweise noch bei Otti. Also musste die Schwerkraft in Form mehrerer Bogenkoffer ihren Dienst verrichten.
Da es mein erster Besuch in Waldtrudering war, wurde ich gleich von den “alten Hasen” über die örtlichen Wetterbesonderheiten aufgeklärt. Hier könne man an einem einzigen Wettkampftag praktisch alle Jahreszeiten erleben: Sonnenschein, Wind, Regen – manchmal sogar alles gleichzeitig. Ganz glauben wollte ich das zunächst nicht. Im Laufe des Tages sollte ich jedoch eines Besseren belehrt werden. Glücklicherweise blieb der angekündigte Regen überschaubar und entwickelte sich eher zur Erfrischung als zum Problem.
Pünktlich um 10:30 Uhr begann das Turnier mit den beiden Einschießpassen, bevor anschließend die erste Wertungsrunde über 60 Meter startete. Geschossen wurde eine klassische WA900-Runde mit drei Distanzen – 60, 50 und 40 Meter, jeweils fünf Passen zu sechs Pfeilen.
Nach dem ersten Durchgang stand zunächst die Mittagspause auf dem Programm. Während sich einige Teilnehmer mit einem Gyros stärkten, hielten sich die Tassilos größtenteils zurück. Man wollte schließlich auch in den verbleibenden zehn Passen noch genügend Kraft und Konzentration für möglichst viele Zehner haben.
Zum zweiten Durchgang stiegen auch die Nachwuchsschützen in ihren Wettkampf ein. Für einen kleinen Schreckmoment sorgte dabei Maxi, der ausgerechnet von einer Biene in die Bogenhand gestochen wurde. Mit Kühlpack bewaffnet konnte er jedoch rechtzeitig an die Schießlinie zurückkehren und seinen Wettkampf ohne größere Einschränkungen beginnen.
Während der letzten Distanz erschien schließlich Wolfi – allerdings nicht mit Pfeilen oder Ersatzmaterial, sondern mit einem riesigen Eisbecher bewaffnet, um den restlichen Tassilos moralischen Beistand zu leisten. Die letzte Passe wurde schließlich bei kräftigem Wind und leichtem Regen geschossen. Kaum war der letzte Pfeil im Ziel, begann das übliche hektische Treiben. Möglichst schnell sollten Bögen, Pfeile und Zubehör wieder trocken verstaut werden, bevor der angekündigte große Regenguss einsetzen konnte. Glücklicherweise blieb es bei einem kurzen Schauer und Alle konnten ihre Ausrüstung weitgehend trocken abbauen.
Bis zur Siegerehrung vertrieben sich viele die Wartezeit mit einem Besuch der Eisdiele auf der gegenüberliegenden Straßenseite – eine Entscheidung, die bei den sommerlichen Temperaturen wohl niemand bereute. Bei der anschließenden Siegerehrung wurde schnell deutlich, dass sich die Anreise für die Tassilos mehr als gelohnt hatte. In nahezu jeder Klasse, in der wir vertreten waren, wurden unsere Schützinnen und Schützen nach vorne gerufen. Immer wieder konnte man jemanden von uns und auch den Tassifanten auf dem Siegerpodest erspähen. Den krönenden Abschluss bildete schließlich die Auszeichnung für die größte Teilnehmergruppe, die ebenfalls an die Tassilo Bogenschützen ging.
Einmal mehr zeigte sich, dass nicht nur die sportlichen Leistungen stimmen, sondern auch der Zusammenhalt innerhalb unseres Vereins etwas ganz Besonderes ist. Ob an der Schießlinie, unter dem Pavillon oder bei einem Eis nach dem Wettkampf – gemeinsam macht ein Turniertag einfach am meisten Spaß.
Unser herzlicher Dank gilt dem TSV Waldtrudering für die hervorragende Organisation, den reibungslosen Ablauf und die Gastfreundschaft. Wir haben uns wieder sehr wohl gefühlt und freuen uns schon jetzt auf die nächste WA900-Runde im kommenden Jahr.
(MS - 05.07.2026 - Ergebnisse)
Auf zur Moosacher Hitzeschlacht!
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Nachdem ein kleines Häuflein Tassilos bereits 2022 am Jubiläumsturnier zum 50. Geburtstag der Bogenabteilung des PSV teilgenommen hatte, machte sich nun am 28.6. eine deutlich größere Abordnung auf den Weg, um mit dem PSV München den 100. Geburtstag des Gesamtvereins sportlich zu begehen.
Und das mit dem „sportlich“ ist sehr wörtlich gemeint – schließlich war es der bisher heißeste Tag des Jahres! 38° C, viel Sonne und ein starker, heißer Wind machten dieses Turnier zur Herausforderung. Die PSV-ler gaben sich wirklich allergrößte Mühe, den Tag trotzdem so angenehm zu gestalten wie möglich. Rasensprenger waren zwischen den Schießplätzen zur Abkühlung installiert, das ganze Turnier wurde ohne allzu große Pausen zügig durchgeführt, die Auswertung war blitzschnell – alles war bestens organisiert. Nur die Ampeln…die versagten bei der Hitze den Dienst und sorgten zumindest auf der Recurve-Seite durch unmotiviertes Zwischen-Rein-Tuten für Verwirrung, bis sie schließlich durch Kampfrichter mit Fähnchen und Trillerpfeife ersetzt wurden. Ging auch!
Aber nun zum Turnierverlauf, dieser war nämlich anders als sonst. Geschossen wurde zunächst eine normale Qualifikationsrunde, und dann ging es in die Finals – und zwar für alle! Es schossen also nicht nur die Plätze 1-8, sondern auch 9-16 (2nd Chance), 17-24 (3rd Chance) etc. einen Sieger unter sich aus.
Und so kam es, dass Turnierneuling Max nicht nur sein erstes WA720 Turnier, sondern auch gleich seine erste Finalrunde UND sein erstes Stechen absolvieren musste! Dabei hat er sich wacker geschlagen, alle Achtung!
Wie für Max war in der Finalrunde leider für viele Tassilos schon in der ersten Runde Schluss (besonders schade für Dirk nach seinem starken 2. Platz in der Quali!), aber am Ende gab es dann doch drei Stockerlplätze: Amin und Robert gewannen in ihren jeweiligen Gruppen, und Eric musste sich erst nach einem Stechpfeil im Goldfinale seiner Gruppe geschlagen geben, nachdem er das Stechen im Halbfinale noch für sich entscheiden konnte.
Alles in allem war es trotz kochendem Hirnwasser und schweißnassen Klamotten ein wunderbares Turnier. Zum Kühlen wurden alle Register gezogen, Handtücher, Kühltücher, Mützen, ja sogar ganze Trikots in kühles Wasser getaucht. Es war eine wahre Freude.
Vielen Dank an das Team vom PSV für die Ausrichtung und die gute Organisation. Ihr habt einen tollen Job gemacht! Danke auch an das Kampfrichterteam, wir wissen Euren zeitaufwendigen, freiwilligen Einsatz wirklich zu schätzen – ohne Euch würde es nicht gehen!
(SG – 02.07.2026 – Ergebnisse – Ergebnisse Finalrunde)
An Targets wie diesen...
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…wünsch ich mir kein Pfeilverlust, an Targets wie diesen hoff' ich ist mein Pfeil robust... (die geneigte Leserschaft möge hier gerne die Melodie des entsprechenden Liedes der Toten Hosen summen – und wird im Laufe des Berichts wissen, warum uns diese Zeilen in den Kopf gekommen sind).
Aber von vorne: Am Freitag machte sich die mittlerweile absolut bewährte Truppe aus acht Tassilos – namentlich die Hornys, die Pichlers, die Grunaus und die Suppenpointners – bereits zum vierten Mal auf den Weg zu einem 3D-Wochenende. Heuer ging es nicht wie die Jahre zuvor zum Breitenstein, sondern nach Stuhlfelden, Europas erstem und ältesten Bogendorf. Treffpunkt war am Freitag um 12 Uhr vor Ort im gebuchten Hotel. Wir waren alle gespannt, was uns erwartet, sowohl im Hotel als auch auf den Parcours, und unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht – ganz im Gegenteil.
Schon beim Check-in gab es fachkundige Tipps von der Hotelchefin zu den im Ort befindlichen Parcours und auch zu vielen weiteren in der näheren Umgebung, cool! Dann schnell die Klamotten auf die schönen Zimmer bringen und den Ersten in Angriff nehmen. Wir entscheiden uns am heißesten Tag des Jahres für den Feld- und Wiesenparcours des BSV Stuhlfelden mit wenig Schatten. Warum auch nicht? Wir sind ja nicht zum Spaß hier und so schlimm wird es schon nicht sein!
Schon der kurze Anstieg zum Einschießplatz lässt gleich mehrmals die Frage aufkommen, ob das bei der Hitze wirklich eine gute Idee war. Aber jetzt sind wir da, also auf geht’s. Und es geht wirklich (hin)auf und über Feld- und Wiesen. Der Parcours ist spannend gestellt und es bieten sich einige interessante Schüsse. Es ergab sich – da außer uns sonst keiner auf dem Parcours war – auch eine Gelegenheit für einen 100 Meter Schuss, den aber nur Manfred und Michi mit ihren Compoundbögen geschossen haben. Michi hat zwei Pfeile direkt nebeneinander, ganz kurz vor das Ziel gesetzt. Manfred hat nicht den Vogel, aber das Wildschwein abgeschossen! Mit einem Pfeil mitten ins Kill! Wir alle haben ihn das komplette Wochenende dafür gehuldigt und er darf sich ab sofort als zweiter Tassilo mit dem Titel „Robin Hood von Aschheim“ schmücken.
Nach 28 Zielen ging es dann nassgeschwitzt zurück ins Hotel, wo wir nach dem Duschen ein sehr leckeres 4 Gang Menü vertilgt und den Abend gemütlich haben ausklingen lassen.
Am Samstag früh dann auf zum Bergparcours des BSV Stuhlfelden. Der Hinweis des Hotels, dass man trittsicher sein sollte und es steile Passagen gibt (kleiner Exkurs: Die Region liegt an den Kitzbüheler Alpen, grenzt an die schroffen Gipfel des Nationalparks Hohe Tauern und Stuhlfelden hat den höchsten Grasberg Europas (den Gaisstein mit 2.363 Metern Höhe)), haben wir zur Kenntnis genommen.
Am Parkplatz hat uns ein schöner Einschießplatz erwartet, von den steilen Passagen war nichts zu sehen, noch nicht. Aber schon mit dem ersten Ziel hat uns das Gefühl beschlichen, dass das ein anspruchsvoller Tag werden könnte, und der wurde es dann auch. Schmale Aufstiege, noch schmalere Wege, die auf einer Seite steil abfallen, sehr anspruchsvolle Abstiege und herausfordernd gestellte Ziele mit wenig Platz am Abschußpflock.
Aber auch hier wieder viele kleine Details und bei dem Blick über die Waldwipfel bietet sich eine tolle Aussicht in die Berge. Auch ist man zweimal an einer schönen Labstation vorbeigekommen (einmal relativ zu Beginn und einmal am Ende). Als wir das erste Mal vorbeigekommen sind, saßen dort fünf andere Schützen. Wir waren aber noch tatkräftig genug und haben keine Pause eingelegt. Kurz vor Ende sind wir dann wieder dort vorbeigekommen, diesmal haben wir die Pause dringend benötigt und die fünf Jungs saßen immer noch lustig beisammen und hatten sich keinen Meter bewegt. Wie sich im Gespräch herausstellte waren, es alles Vereinsmitgleider des BSV Stuhlfelden. Als wir unsere Pause beendet hatten, haben wir unsere Köcher wieder angelegt, Bögen in die Hand.
Nun kommen wir zum Beginn des Berichts „An Targets wie diesen...“: In 20 Meter Entfernung zur Labstation und in direkter Blickrichtung dazu gibt es einen „Mutschuss“, einen auf eine Kunststoffscheibe aufgeschraubten Zahnkranz mit entsprechenden Aussparungen. Und die Tassilos wären nicht die Tassilos, wenn nicht wirklich jeder von uns einen Pfeil auf dieses Ziel geschossen hätte, um die Aussparungen zu treffen. Dies hat uns schon vor dem ersten Schuss den größten Respekt der Fünf eingebracht „Respekt, dass ihr das macht! Wir trauen uns das nicht!“ Also Aufstellung und Pfeile frei. Zwei Pfeile sind unter großen Gejohle und Applaus auf dem Zahnkranz aufgeschlagen und in mehrere Teile zerrissen, die anderen haben diesen Schuss – bis auf herausgeflogene Nocken – unbeschadet überstanden...ein hoch auf keinen Pfeilverlust und robuste Pfeile. Was ein Spaß!
Nach einer netten Verabschiedung haben wir dann die letzten der 32 Ziele hinter uns gebracht, im Hotel die mehr als notwendige Dusche genommen und dann auch diesen Abend bei sehr leckerem Essen gemütlich ausklingen lassen.
Bevor es am Sonntagnachmittag nach Hause ging, haben wir noch den Parcours des BSV Oberkrammern mitgenommen. Wie sich im Laufe des Tages immer mehr und immer wieder herausgestellt hat, ist dieser ein absolutes Highlight! Ein sehr schöner Einschießplatz, tolle Wegführung, nur einige steilere Auf- und Abstiege, die aber allesamt gut zu bewältigen waren. Die meiste Zeit waren wir in einem wunderschönen Wald unterwegs, mit abwechslungsreichen Entfernungen, spannenden Ziele, einer sensationelle Labstation, die man so sicherlich kein zweites Mal findet und die auch als Wochenend-Domizil dienen könnte. Kurze Wege zwischen den Zielen, ein butterweicher Waldboden, auf dem man mehr schwebt als geht und an vielen Stellen kleine, lustige Gimmicks, so dass wir aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen sind. So einen detaillierten und liebevoll gestalteten Parcours haben wir bisher nicht gesehen. Echt klasse und damit für mich auf Platz 1 des Wochenendes und auch insgesamt ganz vorne dabei.
Eine kleine Schrecksekunde gab es aber dann doch noch. Klaus und Vroni haben versucht, einen Pfeil aus einem Tier zu ziehen, der wirklich fest gesteckt hat und sich fast nicht bewegen wollte. Nur mit großer Mühe und Kraft gelang es, diesen zu ziehen, leider war die Beinposition von Klaus dabei nicht ganz so ideal, so dass er sich die Nocke mit voller Wucht in den Oberschenkel gerammt hat. Ergebnis: eine kleine, aber fies tiefe Wunde, die noch an Ort und Stelle fachgerecht versorgt wurde. Merke: „Das gefährliche Ende eines Pfeils befindet sich hinten!“.
Zum Glück hat Klaus dies nicht daran gehindert, die restlichen der 28 Ziele zu Ende zu bringen. Am Parkplatz dann noch die Bögen abbauen, gemeinsam abdehnen (nicht vergessen!) und dann ging es ab nach Hause.
Und das Fazit des Wochenendes? Das Hotel und die Parcours top! Der Wettergott war uns zum wiederholten Male mehr als gnädig gesonnen. Dem großen Pfeilgott wurden, neben dem Mutschuss, an den drei Tagen einige weitere Pfeile geopfert, damit er auch weiterhin gut auf uns zu sprechen ist. Der Spaß in der Truppe kam auch dieses mal definitiv nicht zu kurz! Wir wissen heute schon, dass wir im nächsten Jahr wieder in dieser Konstellation unterwegs sein werden - mal schauen wo es uns dann hin verschlägt.
(DS – 22.06.2026)
BZM WA720 2026: Treppchen-Abo für die Tassilos
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Sonntag, frühmorgens in Ismaning. Der Wetterbericht war richtig: kein Regen. Aber es ist frisch! Gefühlt eher März als Juni. Die Sonne will noch nicht so recht hervorkommen.
Die Vormittagsgruppe bereitet sich auf den Wettkampf vor. Volles Starterfeld! Später erfahren wir durch Ralph Kunath, dass es heute insgesamt 190 TeilnehmerInnen sind. Neuer Rekord! Am Vormittag schießen Recurve-Junioren bis -Senioren. Die meisten davon haben eben noch eine zusätzliche Kleidungsschicht hervorgekramt.
Schon geht es los. Alles unauffällig. Oder stopp – das stimmt nicht ganz. Überraschend wenig Gejammer heute?! Alle sind positiv gestimmt. Hmmm – verdächtig? Nur die relativ vielen Pfeile, die nachgeschossen werden müssen, bieten etwas Abwechslung.
Am Ende des ersten Durchgangs bleibt es erstmal bei der guten Stimmung. Man tauscht sich untereinander aus. Im Handumdrehen ist auch der 2. Durchgang Geschichte. Kurz darauf hängen schon die Ergebnisse aus: das kann sich aber mal sehen lassen: 3 mal Gold und 2 mal Silber in der Einzelwertung und 1 mal Silber und 1 mal Bronze bei den Mannschaften (Details siehe unten). Dazu kommen noch (mindestens) 3 persönliche Bestleistungen! War es das Wetter, die gute Stimmung oder der perfekt vorbereitete Bogenplatz der Insmaninger, der zu diesen Höhenflügen motiviert hat?
Nachdem mittlerweile auch die Nachmittagsgruppe eingetroffen ist, nutzen wir die Gelegenheit für der obligatorische Gruppenfoto. Dafür lugt sogar kurz die Sonne heraus.
Am Vormittag versuchte nur Otti einigermaßen den Aufgaben als Coach Herr zu werden – am Nachmittag ist die Personaldecke deutlich komfortabler: 4 Betreuer für 8 Schützen – das sollte reichen. Wegen der teilweise großen, räumlichen Abstände der Kids ist das aber durchaus angemessen.
Unsere Youngster haben das Privileg, dass nun die Sonne für sie scheint. Auch nachmittags verläuft alles ruhig. Unser Nachwuchs bringt die beiden Durchgänge routiniert hinter sich. Allerdings dauert es am Nachmittag etwas länger, weil bei den Schülern C noch keine Routine beim Ringe Addieren vorhanden ist. Kommt schon noch - einfach dranbleiben. Bei den Trainern waren es viele Schritte und ettliche Ansagen und beruhigende Worte. Trotzdem hat es Spaß gemacht – wie immer.
Und auch unsere Schüler und Jugendklassen bringen ordentlich Platzierung mit nach Hause, auch wenn bei manchen Ergebnissen noch Luft nach oben ist: 3 Bonzemedaillen im Einzel- und 1 Bronzermedaille in Mannschaftswertung stehen am Ende auf der Haben-Seite.
Respekt und Gratulation an alle!
Ergebnisse
Platz 1 Junioren: Julian Marr, 533 Ringe
Platz 1 Junioren Rec./w: Lena Werner, 498 Ringe
Platz 1 Master Rec: Dirk Suppes 620 Ringe (pb!)
Platz 2 Junioren Rec./w: Sarah Lüdorf, 442 Ringe
Platz 2 Damen Rec: Vroni Kreuzpointner, 606 Ringe (pb!)
Platz 3 Schüler B Rec.: Maxi Schwickal, 495 Ringe
Platz 3 Schüler A Rec.: Lisa Marie Lüdorf, 547 Ringe (pb!)
Platz 3 Jugend Rec./w: Manola Valentina Braun, 418 Ringe
Platz 2 Mannschaft "Recurve" (Julian Marr, Lena Werner, Vroni Kreuzpointner), 1635 Ringe
Platz 3 Mannschaft "Jugend Recurve" (Theo Kappel, Tim Cordes, Amin Al-Shemali), 1556 Ringe
Platz 3 Mannschaft "Master Recurve" (Eric Cordes, Eyad Al-Shemali, Dirk Suppes), 1707 Ringe
Bei der Siegerehrung vergaß Ralph Kunath auch nicht, die erst kürzlich abgeschlossen Dreharbeiten für den Promotion Spot der Olympia-Bewerbung 2036/2040 zu erwähnen, die maßgeblich durch die Vorarbeit unseres Bezirkstrainers Andi Blaschke zustande gekommen sind. Näheres dazu findet Ihr hier.
Wir bedanken uns - wie immer - bei allen, die zum Gelingen dieser Bezirksmeisterschaft beigetragen haben, insbesondere beim BC Ismaning für die erstklassige Organisation, Verpflegung, usw.
(SO - 14.06.2026 - Ergebnisse - Bildergalerie)
Vereinsmeisterschaft WA720 / 2026 - Highlights gibt es immer...
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19 Tassilenen und Tassilos versammelten sich am Samstag um 9 Uhr auf dem Bogenplatz, um an der Vereinsmeisterschaft teilzunehmen und damit ein Quali-Ergebnis für die Meisterschaftsrunde abzuliefern.
Der Aufbau verlief schnell und reibungslos, und so konnte es nach einer Begrüßung durch Bogensportleiter Otti bald losgehen.
Das Wetter war warm bis heiß, und so war es wunderbar, dass am Tag zuvor bereits unser großes Zelt aufgebaut und nicht allzu weit hinter die zweite Schießlinie gestellt worden war. Danke an dieser Stelle an alle, die dabei fleißig geholfen haben!
Der Turnierverlauf brachte weitestgehend die üblichen Reaktionen bei den Schützen: Kopfschütteln, ungläubige Blicke, unterdrückte Flüche - soweit alles normal!
Aber drei Highlights gab es dann doch noch.
Das erste Highlight war eine kulinarische Premiere bei den Tassilos: Live-Baking auf der Veranda des Bogenhütte! Weil sie keine Zeit hatte, einen Kuchen zu backen, brachte Maxis Mutter Katrin kurzerhand Teig und Waffeleisen mit, und in der Pause gab es frische Waffeln für die hungrigen Schützen! Mit Puderzucker und/oder Sahne! Eine tolle Idee, Katrin, vielen lieben Dank!
Dann hieß es wie üblich vor Beginn einer neuen Passe im zweiten Durchgang: „In dieser Passe schießen wir den Bogenkönig aus! Wer bei der Entscheidung dabei sein möchte, lässt seinen besten Pfeil stecken – wer am Nächsten an der Mitte ist, wird BogenkönigIn 2026 und darf auf der Wiesn beim Schützenzug mitlaufen!“. Ein Raunen ging durch die Menge und der Puls leicht nach oben. Wer dieses Jahr das Rennen gemacht hat, wird allerdings erst beim Tassilo-Sommerfest bekannt gegeben - dort werden traditionsgemäß die Schützenkönige proklamiert.
Und das dritte Highlight? War eher ein Schreck! Plötzlich rummst es – und Eyads Bogen liegt vor ihm im Gras! Die Bogenschlinge war gerissen, ein Phänomen, was wirklich selten vorkommt. Aber das kleine Malheur ist zum Glück schnell behoben, nichts ist nachhaltig beschädigt, und Eyad schießt die Passe (äußerlich) seelenruhig zu Ende!
Nach 72 Wertungspfeilen und einer schnellen Auswertung gab es die kleine, schmucklose Siegerehrung, dann wurde gemeinsam aufgeräumt, und die Quali-VM 2026 ist schon wieder Geschichte.
Vielen Dank an Otti und Peter für die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung und an alle, die mit den mitgebrachten salzigen und süßen Leckereien das Turnier verschönert haben.
(SG - 30.05.2026 -Ergebnisse)
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