3. Wettkampftag der Ober- und Bayernliga – viel Schatten, wenig Licht
- Details
- Zugriffe: 67
Oberliga
Der dritte Wettkampftag der Oberliga Südwest am 10. Januar 2026 in Langenpreising stand bereits im Vorfeld unter besonderen Vorzeichen. Schnell zeichnete sich ab, dass einige der ursprünglich acht vorgesehenen Oberliga-Schützen und -Schützinnen am Wettkampftag verhindert sein würden. Um dennoch vollständig antreten zu können, wurde kurzfristig bei Schützen aus der Bezirksliga angefragt, ob ein Einspringen möglich wäre. Nachdem geklärt war, dass dies keinen Konflikt mit der Bezirksliga darstellt, meldeten sich Robert und ich quasi freiwillig, um auszuhelfen.
Am Wettkampftag trafen wir uns rechtzeitig vor unserer Halle und machten uns schließlich zu viert auf den Weg nach Langenpreising: Wolfi, Marc, Robert und ich (Max). Vor Ort hieß es zunächst ankommen, aufbauen – und für mich ganz persönlich: erst einmal alles auf mich wirken lassen. Für mich war es das erste Turnier überhaupt, bei dem auf Spot-Auflagen geschossen wurde, entsprechend groß war die Spannung. Insgesamt standen erneut sieben Begegnungen auf dem Programm. Die Mannschaftsbesetzung war schnell gefunden, wobei Wolfi den übrigen Dreien das Feld überließ.
Der Wettkampftag begann jedoch holprig. In den ersten vier Begegnungen mussten wir uns jeweils geschlagen geben. Gegen SC U-Germering (179:215), SV Gartenstadt Trudering (216:212), TSV Waldtrudering (216:203) und SG Grabenfleck München (207:176) konnten wir zwar phasenweise mithalten, ein Sieg wollte sich aber noch nicht einstellen. Besonders ärgerlich: In mehreren Matches lagen wir nach einzelnen Passen nur wenige Ringe zurück.
Nach der vierten Begegnung ging es in die Pause. Zeit, erst einmal von der hervorragenden Verpflegung zu profitieren, eine Semmel und einen Keks von Robert zu essen, kurz durchzuschnaufen – und den Fokus neu zu setzen.
Der Neustart gelang dann im fünften Match gegen die BMW Bogenschützen. Nach drei Passen lagen beide Mannschaften ringgleich, erst in der vierten Passe konnten wir uns entscheidend absetzen und mit 207:201 unser erstes Match des Tages gewinnen. Knapp, aber am Ende zählt bekanntlich das Ergebnis. Auch die folgende Begegnung gegen den SV Kadelshofen verlief eng. Trotz durchwachsener Serien reichte es erneut zu einem knappen Sieg mit 210:204. Sicherlich keine Bestleistung, aber zwei wichtige Punkte für die Tabelle.
Im letzten Match des Tages gegen den SV Gartenstadt Trudering mussten wir uns schließlich noch einmal geschlagen geben (207:196), sodass wir den Wettkampftag am Ende auf dem 6. Tabellenplatz abschlossen.
Insgesamt war der Tag geprägt von sehr wechselhaften Leistungen. Von einem „M“ bis hin zur Doppel-Zehn in derselben Passe war alles dabei. Verglich man die Ringzahlen nach einzelnen Passen mit denen der anderen Mannschaften, zeigte sich jedoch: Mit einer Ausnahme waren wir meist nicht wirklich weit abgeschlagen – es hat am Ende einfach nicht ganz gereicht.
Mir persönlich hat der Wettkampftag dennoch sehr viel Spaß gemacht, und ich möchte mich ausdrücklich bei den anderen bedanken, dass sie mir als „Neuling“ die Möglichkeit gegeben haben, in der Oberliga mitzuschießen. Ein großes Dankeschön geht außerdem an die Ausrichter und alle Helferinnen und Helfer, die für einen reibungslosen Ablauf und eine tolle Atmosphäre gesorgt haben.
Ich freue mich schon auf das nächste Mal – wenn ich darf 😊
Bayernliga
Direkt im Anschluss an die Oberliga waren dann Vroni, Sherif, Eyad, Otti (dieser immer noch gesundheitlich angeschlagen) und ich (Dirk) in der Bayernliga dran. Wolfi war wieder als Coach mit von der Partie.
Machen wir es kurz: Nur Vroni und Sherif kamen weitestgehend an ihre gewohnten Leistungen heran.
Wolfi gab als Coach alles. Er versuchte es mit Tanz und Gesang, lies es dann wieder bleiben und wechselte das Team regelmäßig durch. Unser Tassifant stand auf der Bierbank für einen besseren Überblick, zum Coachen mit in der Box und wurde zwischendrin herzlich gedrückt. An diesem Tag konnten wir machen was wir wollten, es half alles nichts. Und wenn wir in einem Satz mal gut geschossen hatten und ein ordentliches Ergebnis auf dem Scoreboard stand, dann hatten unsere Gegner einen Ring mehr dort stehen. Wenn die Gegner leicht schwächelten, dann taten wir es Ihnen gleich oder schossen in diesen Sätzen noch schlechter. Das zog sich fast den kompletten Nachmittag durch und am Ende des Tages sprechen 1:13 Punkte eine deutliche Sprache.
Am Abend kam dann in der Tassilo internen Liga-Chatgruppe die Nachricht, dass zwei unserer Schützen den Bogen nun an den Nagel hängen, sich ein anderes Hobby suchen und sie sich bereits bei diversen Kochkursen angemeldet haben. Am frühen Sonntag schloss sich noch ein weiterer Schütze daran an. Wir wissen zwar noch nicht mit welchen Schützen wir den nächsten Wettkampftag der Bayernliga bestreiten, aber dafür scheint es in Zukunft sehr leckeres Essen bei uns zu geben.
Gab es auch was positives? Ja! Wir haben weder uns selbst noch irgendwem Anderes versehentlich in die Ferse geschossen (soll ja alles schon vorgekommen sein bei den Tassilos 😆) und haben es alle durch das Schneegestöber ohne Unfälle nach Hause geschafft. Das ist doch was auf dem man aufbauen kann.
Ab Montag heißt es: Blick nach vorne, ab in den Practice Room und auf den vierten und alles entscheidenden Wettkampftag im Februar vorbereiten. Wir werden alles dransetzten den momentan drohenden Abstieg zu verhindern.
(MS / DS – 11.01.2026 – Ergebnisse)
Ja - is denn scho wieder Neujahrs-Schiessen?
- Details
- Zugriffe: 64
Am 4. Januar hatten Marion und Tom wieder zum Neujahr-Schießen eingeladen, einem Spaßturnier, welches traditionell unser erstes Highlight des Jahres ist. Obwohl die Teilnehmerzahl kurzfristig krankheitsbedingt geschrumpft war, wurde es mit den letztendlich anwesenden 27 Schützen wieder schnuckelig eng in unserer kleinen Bogenhalle.
Wie immer wurde zuerst gewichtelt. Jeder Schütze bekam ein von Tom sorgfältig ausgesuchtes Holzplättchen, dessen Größe zur – geschätzten - Treffsicherheit passte. Nicht jeder war mit der Größe dieses Ziels zufrieden! Vier Dreier-Passen hatten wir Zeit, das Holzplättchen zu zerstören und so die Nummer unseres Wichtelgeschenks zu erfahren. Manch einer musste darauf hoffen, dass Tom nach einigen erfolglosen Versuchen Mitleid zeigte und ein etwas größeres Holzplättchen aufhing, aber zu guter Letzt bekam jeder sein Geschenk und ging ins Stüberl, um auszupacken und die von allen mitgebrachten Leckereien zu verspeisen.
Marion und Tom bereiteten inzwischen in der Halle das eigentliche Spiel vor und holten uns dann wieder in die stockdunkle Halle. Als das Licht anging, wurde mit viel „aaaahh“ und „wooooooww“ die Hallenwand in Augenschein genommen.
Viele bunte liebevoll gebastelte Papierblüten waren dort zu sehen, von großen Sonnenblumen über Klatschmohn, Rosen, Silberdisteln, Kornblumen, Gänseblümchen, Löwenzahn bis hin zum winzigen Kleeblatt! Auf allen waren in der Mitte Luftballons in passenden Größen angebracht. Die Sonnenblumen waren für die „Blankis“ Gabi und Christine gedacht, die Kleeblättchen für unseren Profi Sherif, und den anderen Schützen wurden die Blumen-Größen ebenfalls entsprechend ihres Könnens zugeteilt.
Die Ballons mussten natürlich nicht nur getroffen, sondern auch zum Platzen gebracht werden. Dieser Umstand wurde z.B. für Sherif zum Ärgernis, der zwar sehr gut zielte, aber die Ballons des öfteren lediglich im Ganzen aus der Halterung beförderte – was ihm leider keine Punkte einbrachte! Vermutlich hing das damit zusammen, dass seine besonders kleinen Ballons schwerer platzten als prallere, größere.
Aber der Reihe nach: Nach zwei Probepassen wurden die Duell-Paarungen für die erste Runde ausgelost und ab ging die wilde Fahrt. Einige Wenige bekamen, bedingt durch die Teilnehmerzahl, ein Freilos, alle anderen mussten sich jetzt ihrem ersten Gegner stellen. Fünf Pfeile hatten wir pro Passe, um die uns zugeteilten drei Blüten bzw. Ballons zu treffen. Sieger wurde, wer mehr Treffer hatte bzw. - wenn alle drei Ballons zerstört waren – weniger Pfeile gebraucht hatte. Bei Gleichstand folgte ein Shoot-Out. So wurde Runde um Runde die Zahl der Schützen dezimiert.
Wobei man sagen muss: Unser Neujahr-Schießen ist das einzige Turnier, wo ein frühes Ausscheiden überhaupt kein Problem ist - das Zuschauen und Mitfiebern macht mindestens eben so viel Spaß! Vor allem weil es dieses Jahr gefühlt besonders viele nervenzerfetzende Stechen gab!
Am späten Abend stand dann das Finale fest: Meister-Schütze Sherif gegen den „Frischling“ Max, der zuvor schon Titelverteidiger Michi ausgeschaltet hatte! Man hätte die berühmte Stecknadel fallen hören können, so still war es bei diesem letzten Duell in der überfüllten Halle!
Am Ende konnte sich Max sensationell gegen Sherif durchsetzen und bekam dafür nicht nur die selbst gebastelte Trophäe, sondern auch den Titel „Rookie of the Year“!
Dank geht raus an Marion und Tom, die wieder einmal viel Fantasie und Arbeit investiert haben, um uns allen einen tollen Abend zu bereiten. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!
(SG - 04.01.2026 - Bildergalerie)
Der Weihnachts-Wettstreit - die etwas andere Weihnachtsfeier
- Details
- Zugriffe: 332
Bei den Tassilos war die Weihnachtsfeier in vollem Gange. Die Tische bogen sich vor Plätzchen, der Glühwein brodelte, und aus irgendeiner Ecke hörte man bereits Gelächter, das eindeutig nicht mehr nüchtern klang.
Doch dieses Jahr hatte der Vorstand eine Idee, die so brillant wie gefährlich war – je nach Sichtweise: Ein weihnachtlicher Spaß-Wettkampf zwischen den drei Abteilungen. Bogen gegen Luftdruck gegen Feuerwaffen. Alle auf ihren eigenen Ständen. Alle mit derselben Weihnachts-Sonderaufgabe.
Moni hob die Stimme: „Liebe Schützen! Heute krönen wir den Weihnachtsmeister!“ Gemurmel. Stirnrunzeln. Wettbewerbsfunken in den Augen.
„Jede Abteilung erhält dieselbe Herausforderung: Ihr müsst ein Weihnachtsmotiv treffen – allerdings nicht irgendeins.“
Sie machte eine bedeutungsvolle Pause und holte drei Zielscheiben hervor. Darauf abgebildet: Ein Weihnachtsmann, der auf einem Rentier sitzt, das wiederum versucht, über einen Tannenbaum zu springen, während Schneeflocken fallen.
„Wer diese… äh… künstlerisch anspruchsvolle Zielscheibe am schönsten perforiert, gewinnt!“
Abteilung 1: Die Bogenschützen: Die Bogenschützen betraten ihren Stand mit einer Eleganz, als wären sie Waldelfen aus einem Fantasy-Film. „Kein Problem“, sagte Vroni selbstbewusst. „Wir malen mit Pfeilen.“ Vroni legte an, atmete tief durch und – plopp – steckte ihr Pfeil mitten im Bauch des rennenden Rentiers. Die Bogenschützen nickten zufrieden und siegessicher. Otti, Dirk & Co setzten ihre manchmal etwas schlingernden Pfeile in die Schneeflocken, die dadurch schön groß wurden.
Abteilung 2: Die Luftdruckschützen: Die Luftdruckleute waren hochkonzentriert. „Wir arbeiten fein, präzise, kontrolliert“, erklärte Roberto. Der erste Schuss: Fast wie der Königstreffer vom letzten Jahr. Mitten in die kleine Mütze des Weihnachtsmanns. Nach den weiteren Luftschützen sah der Tannenbaum aus, als hätte er Weihnachtskugeln dranhängen. „Wir werden gewinnen“, sagte Andreas mit einer Zuversicht, als käme er direkt von einem Motivationstraining.
Abteilung 3: Die Feuerwaffenschützen: Die Feuerwaffenabteilung trat auf wie eine Mischung aus Westernhelden und Technikliebhabern. „Wir - haben Power“, sagte Tom zufrieden, während er einen Gehörschutz aufsetzte, der aussah wie ein futuristisches Headset. Er hob die Pistole. Bumm. Ein sauberer Einschlag – direkt in den Tannenbaumstamm. Dann der Toni: Bumm. Diesmal das Rentier am Huf. Der dritte Schuss - von Thomas - ging einen Hauch daneben und sorgte dafür, dass der Weihnachtsmann plötzlich ein sehr großes Ohr hatte.
Die Auswertung: Alle versammelten sich in der Gaststätte. Moni schaute sich die drei Zielscheiben konzentriert an. Vor allem die des Weihnachtsmanns mit dem überdimensionalen Ohr. „Also…“ sagte sie langsam. „Die Bogenabteilung hat ein kreatives Gesamtbild geschaffen. Die Luftdruckabteilung hat technische Perfektion gezeigt. Und die Feuerwaffenabteilung… nun ja… die hat dem Weihnachtsmann eine Schönheitsoperation verpasst.“
Sie hob feierlich die Stimme: „Damit ist der Sieger der Weihnachtswertung…“ Alle hielten den Atem an. „… unser Verein! Weil ihr es geschafft habt, drei völlig unterschiedliche Disziplinen in einer einzigen wunderbaren, weihnachtlichen Aktion zu vereinen.“
Seitdem hängt im Schützenheim ein gerahmtes Bild: Drei Zielscheiben nebeneinander – darunter der Schriftzug:
„Weihnachten ist…, wenn jeder ein bisschen danebenliegt, aber alle zusammen treffen.“ Und auch: … alle zusammentreffen.
Besinnliche und erholsame Weihnachtsfeiertage im Kreise Eurer Lieben und ein glückliches, gesundes und erfolgreiches neues Jahr
(KM)
Die 13 Stunden des 3. Advent 2025 – ein Erlebnisbericht
- Details
- Zugriffe: 425
7:30 Uhr: Abfahrt zur diesjährigen BZM Halle.
7:55 Uhr: Ankunft beim PSV München - großes Hallo unter allen Anwesenden. Die Laune scheint bei allen gut zu sein. Na dann Bogen aufbauen, einrichten und rein ins Getümmel.
8:45 Uhr: Begrüßung, Gerätekontrolle und Trainingsschießen. Da hört man - wie immer - schon, sehr unterschiedliche Feedbacks und Rückmeldungen zu Pfeilflug, Trefferbild und Tagesform.
9:30 Uhr: Wettkampfbeginn. Für insgesamt 13 Tassilos in der Vormittagsgruppe wird es jetzt ernst. Unser Tassilo Urgestein Hubert startet nach 23 Mitgliedsjahren zu seiner ersten (!) BZM und eigentlich wäre auch noch Marci am Start gewesen, sie muss aber krankheitsbedingt passen. Zudem ist Wolfi als Coach eingetroffen und hat direkt schon gut zu tun, das sollte sich den ganzen Tag auch nicht mehr ändern.
10:45 Uhr: Noch zwei Passen im ersten Durchgang. Andi Blaschke (unser Bezirkstrainier, Ligaleiter der Bogen Bundesliga, Erfolgscoach der Ebersberger Bundesliga-Mannschaft und in engem Kontakt mit vielen unserer Nationalkader-Schützen) ist mittlerweile auch in der Halle. Er sieht einen unserer Schützen der Masterklasse und fragt zwei andere Tassilos was dieser da bitte für einen Mist zusammenschießt. Beide sollen unbestätigten Gerüchten zufolge mit „Jetzt siehst Du mal wie der wirklich schießt.“ geantwortet haben. Daraufhin stellte er die Frage, ob er den betreffenden Schützen verbal und körperlich ins Achtung stellen darf. Dies haben beide mit einem fetten Grinsen im Gesicht sofort mit „JA!“ beantwortet und ein paar Sekunden später stand Andi vor unserem Schützen und hat diesem eine kurze, aber sehr effektive Standpauke gehalten und ´zärtlich´ vor die Brust geklopft. Jede:r, der Andi kennt, weiß was das bedeutet und dass da auch 2 Meter Menschen mal kurz kleiner werden können *lach*. Unser Schütze hat dann - aus reiner Angst vor einer weiteren Standpauke - die letzten beiden Passen sehr ordentlich beendet. An dieser Stelle sind der Redaktion natürlich sämtliche Namen der Tassilos bekannt, ich sage es aber mal so: „Danke Andi! Das hat mir, auch wenn es zum Start des zweiten Durchgangs echt besch... lief, durch den weiteren Wettkampf geholfen!“ und das fette und laute Lachen von Vroni und Wolfi werde ich auch nicht so schnell vergessen...
11:05 Uhr: Ende des ersten Durchgangs. Kurze Pause, Austausch untereinander und wie immer sind alle Gefühlslagen vertreten. Nochmals neu motivieren und dann auf in den zweiten Durchgang.
12:50 Uhr: Wettkampfende der Vormittagsgruppe. Großer Applaus von den knapp 120 Teilnehmern:innen der Vormittagsgruppe die sich auf 30 Scheiben verteilen. Der zweite Durchgang verlief – bis auf einige unnötige M´s - ohne besondere Vorkommnisse, aber bei fast allen Tassilos schlechter als der erste Durchgang. Wobei Ausnahmen die Regel auch hier wie immer bestätigen!
13:00 Uhr: Die Tassilos der Nachmittagsgruppe treffen in der Halle ein. Insgesamt 8 Tassilos gehen in dieser Gruppe an den Start. Auch hier gibt es mit Lieserl leider einen krankheitsbedingten Ausfall.
13:40 Uhr: Start der Siegerehrung der Vormittagsgruppe. Wir sind mehrfach auf dem Stockerl vertreten!
1. Platz Damen Recurve Vroni Kreuzpointner - 565 Ringe (neue persönliche Bestleistung und auf der internen Tassilo Bestenliste nun mit Sherif auf dem geteilten ersten Rang!)
1. Platz Recurve Junioren Julian Marr - 545 Ringe
2. Platz Mannschaft Master Recurve (Dirk, Marc und Otti) - 1536 Ringe
3. Platz Recurve Juniorinnen Sarah Lüdorf - 433 Ringe
Sehr starke Leistungen! Und Unser Tassilo Urgestein schießt bei seiner ersten Teilnahme an der BZM mit 500 Ringen (Punktlandung) auch gleich seine erste Scheibennadel. Glückwunsch und volles Gratulat an Alle!
14:15 Uhr: Begrüßung, Gerätekontrolle und Trainingsschießen. Vroni, Otti und ich wechseln vom Schützen- in den Coachingmodus, Wolfi bleibt im Coachingmodus. Beim wohlverdienten, kleinen Imbiss kurzer Austausch unter uns Coaches wer primär wo schaut und dann geht’s auch schon los.
14:45 Uhr: Wettkampbeginn der Nachmittagsgruppe. Wir haben direkt einiges zu tun. Sich lockernde Schrauben an Tabs, Hirnhälften die laut Aussage der Schützin völlig gegeneinander arbeiten und nicht miteinander harmonieren wollen (da waren alle Tassilo Trainier machtlos) und – wer hätte es gedacht und nicht schon vom Vormittag gekannt – Pfeile die nicht so fliegen wie sie sollen.
16:30 Uhr: Ende des ersten Durchgangs. Austausch mit den Schützen und ab und an der Gedanke: „Wo hab ich denn das eben gesagt heute schon mal gehört?“
17:00 Uhr: Start des zweiten Durchgangs. Nochmal den Fokus neu setzten oder halten. Die kommenden 30 Pfeile möglichst sauber und konzentriert arbeiten. Klappt mal besser, mal weniger gut.
18:30 Uhr: Wettkampfende! Auch hier großer Applaus und auch hier knapp 120 Teilnehmer:innen auf den 30 Scheiben. Unsere Kidds sind mehr oder minder zufrieden. Was aber alle bereits können, ist hadern wie die Großen – beim Bogenschießen eine wichtige Voraussetzung *kleiner Spaß*. Otti, Wolfi, Vroni und ich sind auch froh, dass es rum ist und es bestätigt sich mal wieder, dass coachen um einiges anstrengender ist als selber an der Schießlinie zu stehen! „Unsere Nerven möchten wir haben!“
19:20 Uhr: Start der Siegerehrung der Nachmittagsgruppe. Und auch hier sind wir wieder auf dem Stockerl vertreten!
2. Platz Recurve Schülerinnen A Veronika Matzinger - 491 Ringe
3. Platz Recurve Schüler B Maximilian Schwickal - 374 Ringe (Maxi schießt erst seit Mai und hat die Herausforderung BZM direkt angenommen. Echt klasse!)
2. Platz Mannschaft Recurve Jugend (Theo, Amin und Tim) - 1.445 Ringe
Wieder sehr starke Leistungen! Glückwunsch und volles Gratulat!
20:45 Uhr: Nach 13 Stunden und 15 Minuten Rückkehr nach Hause. Ich stelle mir kurz die Frage, ob es heute Nachmittag nicht auch schön gewesen wäre mal einen Weihnachtsmarkt zu besuchen?! Kaum eine Sekunde später summe ich – in leicht abgewandelter Form – ein Lied welches sich in der Originalversion auf das 17. Bundesland der Deutschen bezieht: „Aber sch... drauf, BZM Halle ist nur einmal im Jahr, ole ole und schalalalalaa“
Danke an unseren Münchner Bogenreferenten Ralph Kunath, Danke an den leitenden Kampfrichter Martin Fesl und sein gesamtes Team, Danke an den PSV München für die alljährliche Ausrichtung der BZM Halle. Wer selber Turniere ausrichtet weiß, was solch ein Tag für alle bedeutet.
Und denjenigen, die mit ihrer Leistung am heutigen Tag nicht ganz so zufrieden waren, kann man an der Stelle immer nur wieder sagen, dass Trainigsfleiß, Umsetzung der Hinweise der Trainer und Wettkampferfahrung dazu führen werden, dass man sich stetig weiterentwickelt und verbessert! Auch man das nach solchen Tagen nicht immer glauben mag und den Bogen erstmal ganz weit in die Ecke stellen möchte.
Wir warten nun gespannt auf die Quali-Ringzahlen zur BM. Damit endet das Bogenjahr 2025 und natürlich können alle Ereignisse des abgelaufenen Jahres – was haben wir nicht wieder alles erlebt – jederzeit auf unserer Homepage nachgelesen werden.
(DS – 15.12.2025 – Ergebnisse – Fotogalerie)
Ereignisreiches Liga-Wochenende
- Details
- Zugriffe: 495
Gleich zwei unserer 3 Ligamannschaften, die in der diesjährigen Saison an den Start gehen, durften an diesem Wochenende Ihr Können unter Beweis stellen. Den Auftakt machte am Samstag die Mannschaft 1 in der Bayernliga Süd. Für sie hieß es zunächst einmal gaaaaanz früh aufstehen, denn schon um kurz nach 6 Uhr ging es auf nach Tacherting. Dafür waren wir auch schon als erstes Team vor Ort, wo die Vorbereitungen noch in vollem Gang waren. Flugs die Bögen in aller Ruhe aufgebaut und mental auf den bevorstehenden Wettkampf vorbereitet. Trotz der frühen Stunde gelingt uns das einigermaßen gut. Währenddessen können wir uns ein Bild von der gesamten Technik machen, die für das bevorstehenden Liga-Wochenende aufgefahren wurde, denn nach uns Bayernligisten stehen am Nachmittag die erste und am morgigen Sonntag die zweite Bundeliga auf dem Programm. Wir sind also quasi nur der Auftakt und die Generalprobe für die höheren Ligen.
Bevor es richtig losgeht, legen wir während der offiziellen Begrüßung eine Schweigeminute für Monika Verheij ein, die über Jahre als Mutter und Seele der oberen Ligen in Bayern stets für einen reibungslosen Ablauf und eine korrekte Auswertung gesorgt hat. Monika ist leider nach langer, schwerer Krankheit im November verstorben. Sie wird nicht nur fachlich, sondern ganz sicher auch menschlich eine große Lücke hinterlassen.
Nach kurzem Durchatmen geht es auch schon los und nach den Einschießpassen steht auch schon die ersten Aufstellung fest: Vroni, Sherif und Otti werfen sich für das erste Match ins Kampfgetümmel - 1. Gegner: VSG Dingolfing. Trotz kleiner Warmlauf-Schwierigkeiten können wir uns durchsetzen, aber erst nach der vollen Matchdistanz von 5 Sätzen - was es umso spannender macht.
Ähnlich sieht es gegen den TSV Jahn Freising aus, wobei wir dieses Mal nur 4 Sätze benötigen. Das verschafft uns eine kurze Verschnaufpause, ehe es zu Match 3 gegen den BSC Lindach geht. Hier kommt erschwerend hinzu, dass die Begegnung auf Scheibe 2 stattfindet - eine der beiden Scheiben, die per Livestream übertragen wird. Da muss man nicht nur gut schießen, sondern auch einen guten Eindruck machen - also: Haare richten, Bauch einziehen und los geht es.
Die Lindacher können wir schon nach 3 Sätzen besiegen, versuchen aber, die jetzt aufkommende Euphorie im Zaum zu halten, denn so positiv kann es mit Sicherheit nicht weitergehen. Und zack - schon in der darauffolgenden Begegnung mit den 3 Jungs vom BC Ismaning, die unserem mittlerweile leicht verändertem Team (für Otti ist Eyad in den Ring gekommen) mit jugendlicher Lockerheit den ersten Dämpfer des Tages verpassen, haben wir das Nachsehen. Und als ob das nicht reichen würde, krönen sie Ihren Erfolg mit einer glatten 60er Passe im letzten Satz.
Danach geht es erstmal in die Pause und wir genießen das reichliche Verpflegungsangebot der Tachertinger. Ob uns die Stärkung wieder auf die Sprünge geholfen hat oder es die erste Niederlage des Tages vor Pause war, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, aber Match 5 gegen die 2. Mannschaft des PSV München können wir wieder auf der Haben-Seite verbuchen: über 4 Sätze erkämpfen wir uns (in der ursprünglichen Besetzung mit Vroni, Sherif und Otti) ein 7:1.
In der vorletzten Begegnung treffen wir auf die Equipe des BSG Raubling, die - bis auf einen Satz, in dem wir gerade so ein Unentschieden schaffen - uns schmerzhaft zeigt, wie man ordentlich schießt. Trotzdem wundern wir uns, wie schnell der Wettkampftag heute vergeht, denn schon steht mit dem BSC Maisach der letzte Gegner des Tages auf dem Programm. Damit es nicht zu langweilig wird, ändern wir nochmal die Aufstellung und Eyad kommt wieder herein - dieses Mal für Vroni. Trotz kleiner Unsicherheiten, weil Otti nun auf die mittleren Spots schießen muss (bisher waren es immer die oberen) können wir in 4 Sätzen den nächsten Matcherfolg für uns verbuchen. Zusammengefasst heißt des für den heutigen Bayernliga-Tag:
- 5 Siege und 2 Niederlagen
- 1 Tabellenplatz gutgemacht
- alle "Kamera-Matches" gewonnen
- ein perfekt organisiertes Turnier - Respekt an die Tachertinger Crew
- Top Musik Auswahl - extra Lob an den DJ
- Super Stimmung
- nicht zu vergessen, es wurde ein (fast) offizieller Rekord eingestellt: Dirk hat mit 114 Einschießpfeilen diesen Rekord erreicht und ist ab sofort der Einschieß-Referent der Tassilo Schützen - tolle Leistung.
Nachdem nun nach und nach die Cracks der Bundesliga-Mannschaften eintrudeln machen wir uns nach einer weiteren kleinen Stärkung auf den Heimweg, denn der nächste Vereinstermin heute steht schon in Kürze an und morgen geht es weiter mit der
Bezirksliga München
Am Sonntag, den 2. Advent, startete die dritte Mannschaft der Tassilo Bogenschützen in ihren ersten Wettkampftag der Bezirksliga – wenn auch leider nicht in voller Besetzung. Dennoch reisten Amin, Sebastian, Philip, Max und Robert hochmotiviert an, unterstützt von Otti. Ganz nach dem Motto „Lieber zu früh als zu spät“ waren wir als erste in der Germeringer Halle und nutzten die Zeit für letzte Vorbereitungen.
Insgesamt traten acht Mannschaften gegeneinander an, sodass jede Mannschaft sieben Begegnungen absolvieren durfte. Der Wettkampftag war geprägt von sehr schwankenden Leistungen: Auf einen sauber gesetzten Goldtreffer folgte nicht selten ein zweiter, der ganz woanders landete. Ein wenig mehr Konstanz hätte uns sicher gutgetan – und uns vermutlich das eine oder andere Match mehr gewinnen lassen.
Ein Blick auf die Ergebnisse zeigt aber auch, dass wir an diesem Tag einige echte Highlights setzen konnten. Unsere beste Mannschaftsrunde erzielten wir im zweiten Match gegen SC U-Germering 2 mit starken 199 Ringen, getragen von einer guten Schlusspasse mit 54 Ringen – der stärksten Passe des Tages. Ebenfalls überzeugend waren die Begegnungen gegen BC Ismaning 2 mit 192 Ringen sowie gegen PSV München 3 mit 189 Ringen, in denen wir zeigten, dass wir durchaus das Potenzial haben, in der Bezirksliga mitzuspielen. Nach Auswertung aller Einzelwerte konnte sich Max als unser stärkster Schütze des Tages hervorheben – konstant, ruhig und zuverlässig. Das beste individuelle Rundenergebnis lieferte ebenfalls Max, der im zweiten Match 71 Ringe erzielte und damit die höchste persönliche Tagesleistung im Team erreichte. Und nicht zuletzt bewies die Mannschaft im siebten Match mit einer 53er-Schlusspasse, dass sie auch nach einem holprigen Verlauf in der Lage ist, sich eindrucksvoll zurückzukämpfen. Am Ende konnten wir leider nur zwei Matches für uns entscheiden und landeten damit auf dem 7. Platz. Auch wenn das Ergebnis noch Luft nach oben lässt, war es ein wertvoller erster Schritt hinein ins Bezirksliga-Geschehen.
Für zusätzliche Motivation sorgten Dirk, Vroni und Eyad, die am Vortag noch selbst in der Bayernliga im Einsatz waren. Sie kamen vorbei, feuerten uns lautstark an und unterstützten das Team mit allem, was dazugehört – inklusive humorvoller Drohungen, dass bei mangelnder Leistung möglicherweise Nasenhaare in Gefahr geraten könnten. Der gewünschte Effekt trat zwar nicht immer ein, aber die Stimmung war hervorragend.
Alles in allem war es ein gelungener Auftakt, der gezeigt hat, wo wir stehen – und woran wir bis zum zweiten Wettkampftag im Januar noch arbeiten können. Wir freuen uns auf die nächsten Begegnungen und danken dem SC U-Germering für die Ausrichtung des Ereignisses.
(MS, SO - 07.12.2025 - Ergebnisse)
„Ein Match ohne „M“ ist nur ein atch“ oder auch „(fast) jeder darf mal“
- Details
- Zugriffe: 499
Mit diesen beiden leicht abgewandelten Zitaten aus unserem legendären Liga-Live-Ticker und -chat kann man den 2. Wettkampftag der Oberliga am besten beschreiben.
Am Start waren diesen Samstagnachmittag Chrissi, Sarah, Julian, Marc und Bine. Als Teamchef, Coach und gute Seele war auch Peter wieder mit dabei. Basierend auf den guten Erfahrungen des 1. Tags bildeten Chrissi, Julian und Marc das Team für das erste Match. Alle drei schossen wirklich stark, mussten sich aber leider dem SC U-Germering geschlagen geben. Trotzdem – eine 212 zu Beginn ließ alle auf einen ordentlichen Wettkampftag hoffen.
Doch schon in der ersten Passe der zweiten Begegnung gegen SV Gartenstadt Trudering schoss unsere sonst so starke Schützin Chrissi ein M. Auch die Jungs ließen leider ein paar Ringe liegen, und so ging auch diese Paarung verloren. Chrissi brauchte jetzt eine Pause, und so kam Sarah als Startschützin gegen den TSV Waldtrudering zum Zug. Aber auch bei ihr lief es nicht rund, sie kassierte leider zwei Ms. Wieder reichte es nicht. Für Sarah kam Bine gegen die SG Grabenfleck ins Team. Und – wer hätte es gedacht – auch sie konnte bald eine Fahrkarte einheimsen. Auch Marc war diesmal mit einem M dabei. Sonst schossen die Jungs zwar jetzt grandios, aber wieder hieß es 0 Punkte für die Tassilos.
Jetzt erstmal Pause. Etwas bedröppelt ob unserer „Frauenschwäche“ stärkten wir uns für die noch anstehenden drei Matches. Für das fünfte Match musste Chrissi wieder ran. Aber was passierte? Richtig! In Summe 199 Ringe waren somit leider nicht genug gegen den SV Kadeltshofen. Vorletztes Match: Chrissi, Julian und Marc starten mit einer starken 57! Jetzt schien die Serie endlich gerissen, alle Pfeile landeten in den Spots. Trotzdem mussten wir uns am Ende einem starken BSC Augsburg mit 208: 216 Ringen geschlagen geben.
Gegen die BMW Bogenschützen versuchte Bine dann nochmal ihr Glück. Müssen wir erzählen was passiert ist? Ned, oder? Genau! Inzwischen ging schon die Parole „ein Match ohne M wäre ja auch nur ein atch“ durch den WhatsApp-Äther. Trotzdem gelang dem Team in dieser auch „Not gegen Elend“ (Zitat der BMW-ler) genannten Paarung der Kellerkinder endlich ein Sieg! Für große Augen sorgte dann, dass wir am Ende des Tages trotz dieser doch recht ernüchternden Leistung wie durch ein Wunder weiterhin den 5. Platz belegen! Allerdings punktgleich mit den Plätzen 6 und 7, nur durch einen hauchdünnen Vorsprung von 14 Ringen getrennt. Da ist noch Luft nach oben!
Wir fassen den Nachmittag kurz zusammen: 2 Matches und 5 atches, 2 Herren, die ohne Murren den kompletten Wettkampftag absolvierten (Julian sogar OHNE M, dafür aber mit dem besten Tagesschnitt und Einzelergebnis!), 3 Mädels, die sicherlich mehr können, und sage und schreibe 62 WhatsApp-Nachrichten innerhalb von 9 Stunden!
Dank geht raus an die Langenpreisinger und alle Offiziellen, die wieder mal für wertvolle Verpflegung und einen reibungslosen Wettkampftag gesorgt haben – wir sehen uns im nächsten Jahr!
(SG - 29.11.2025 - Ergebnisse)
Bogenhalle wird wieder zur Kreativwerkstatt – Adventskranzbasteln 2025
- Details
- Zugriffe: 473
Auch in diesem Jahr hat Vroni wieder zum mittlerweile schon traditionellen Adventskranzbasteln geladen. Und wie in den Vorjahren galt es für sie dann im Vorfeld, die Wunsch-Kerzenfarben der einzelnen Teilnehmer:innen zu organisieren. Es gab in diesem Jahr zwar keine allzu ausgefallene Wunschfarben – Miri brachte sogar ihre selber gegossenen (!) Kerzen in Form eines Christbaums mit - aber bis alle benötigten Kerzen zusammen waren, mussten dann doch jede Menge unterschiedliche Läden abgeklappert werden. Dann hieß es noch das Tannengrün zu kaufen und so zurecht zu schneiden, dass die Kränze gebunden werden konnten – ganz ordentliche Vorarbeit im Vorfeld der eigentlichen Termine.
Am Mittwoch und Freitag war es dann so weit und unsere Bogenhalle verwandelte sich mal wieder in eine Kreativwerkstatt. Akribisch und unter Vronis fachkundiger Anleitung wurden die Kränze gebunden, je nach persönlichem Gusto entweder etwas glatter oder buschiger. Immer wieder waren Sätze zu hören wie: „Vroni, was mach ich hier an der Stelle?“, „Wie muss ich denn jetzt weiter machen?“ „Ich bin fast am Ende mit dem Wickeln des Kranzes, wie macht man denn das Ende?“ Vroni flitzte von Tisch zu Tisch und am Ende waren alle Kränze profimäßig gewickelt. Danach geht es daran die Kerzen auf den Kranz zu platzieren, vorher aber die Frage zu klären, ob diese lieber klassisch oder modern angeordnet werden sollen. Nachdem das jede:r für sich entschieden hat geht es ans Dekorieren der Kränze. Hier sind die Möglichkeiten und Optionen in den letzten Jahren ins schier unermessliche gestiegen (kleine Christbaumkugeln in allen Farben, Holzfiguren, Bänder, Orangenscheiben, Zimtstangen, Kugelketten, Sterne und so weiter und so weiter). Es wurde überlegt, umentschieden, hindrapiert, nochmal probiert, wieder umentschieden, ergänzt und und und. Am Ende dann noch alles mit der Heißklebepistole am Kranz so zu fixieren, wie man es dann schlussendlich haben möchte und fertig ist das Ganze. Jeder Kranz ein absolutes Unikat und auch in diesem Jahr jeder einzelne Kranz ein wahres Meisterwerk. Toll anzuschauen und in jedem zu Hause sicherlich ein schöner Blickfang während der Adventszeit.
Danke alle Kreativen und vor allem an Vroni für ein wieder sehr schönes Event. Im Namen unserer Bogensportleitung, unserer Jugendleitung und unseren Trainer:innen wünschen wir Euch allen eine schöne, besinnliche und hoffentlich weitestgehend staade Adventszeit.
(DS – 30.11.2025)
Vereinsmeisterschaft Halle – Rekorde und Enge
- Details
- Zugriffe: 616
Es ist mal wieder so weit. Die Bezirksmeisterschaft Halle steht vor der Tür und dafür braucht es eine Quali-Ringzahl. Also haben die Tassilos zur vereinsinternen Meisterschaft geladen und diesmal haben wir auch Indoor einen neuen Teilnehmerrekord aufgestellt: ganze 30 (!) Schützen waren in den beiden Gruppen an der Schießlinie zu finden. Wow!
Dieser Umstand hat sowohl Vormittags als auch Nachmittags zu einer gewissen Enge in der Bogenhalle und an der Schießlinie geführt. Beim Einschießen galt es dann erstmal einen Rhythmus mit den Nachbarn zu finden. Wann hebe ich den Bogen, damit ich niemanden behindere? Wann hebt mein Nachbar den Bogen? Kann ich noch 3 Zentimeter zurück? Wie laufe ich am besten im Slalom zurück nachdem ich geschossen habe, damit auch die anderen an die Schießlinie kommen und kein Bogenständer umgeworfen wird?
Aber die Tassilos wären nicht die Tassilos, wenn wir das nicht hinbekommen hätten! Es war zwar an manchen Stellen echt eng, hat aber dann doch gut funktioniert – vielleicht sollten wir doch mal mit der Gemeinde über die Vergrößerung unserer Bogenhalle sprechen (lach)!
In beiden Wettkämpfen gab es keine großen Besonderheiten. Einige haderten mit sich, ihren Schüssen und Ergebnissen und andere waren erstaunt über ihre Ergebnisse und ihre Leistung. Alles wie immer - business as usual.
Bei der Ergebnisverkündigung gab es in der Masterklasse Herren dann doch noch eine Überraschung. Hubert – eines der Tassilo Urgesteine und seit langem mal wieder bei einer VM dabei – stand mit frisch (und professionell!) befiederten Pfeilen, einem gut abgestimmten Bogen und einer neuen persönlichen Bestleistung ganz oben auf dem imaginären Stockerl und hat den arrivierten Schützen gezeigt, was eine Harke ist. Glückwunsch Hubert, sehr stark!
Aber auch allen anderen Glückwunsch zu den Ergebnissen, von denen sie teilweise selber überrascht wurden. Und es ist auch immer wieder schön zu sehen, dass wir wieder ein paar Neulinge an der Schießlinie finden können. Herzlich willkommen im Wettkampfalltag.
In drei Wochen findet die Bezirksmeisterschaft statt. Bis dahin heißt es noch ein paarmal intensiv trainieren und dann schauen wir mal, was dort wieder alles geboten sein wird. Wir freuen uns schon drauf.
(DS – 23.11.2025 – Ergebnisse)
Seite 1 von 37
